Abenteuer Expedition mit MS BREMEN: Flora in der Antarktis

Die junge Fotografin Flora Hübl aus Niederösterreich reist zum ersten Mal mit einem Schiff ins Ewige Eis. Im PASSAGEN BLOG berichtet sie über ihr Abenteuer einer Expedition mit MS BREMEN: Flora in der Antarktis

Datum: 26.11.2017
Tags: #expeditionen #msbremen
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von Flora Hübl


Abenteuer Expedition mit MS BREMEN: Flora in der Antarktis. Mitten im Südatlantik liegt dieser, von unerbittlichen Wettern geformte Archipel: Südgeorgien ist eines der aufregendsten Ziele der Antarktis-Reisen mit dem Expeditionsschiff MS BREMEN. Und das zeigt sich bereits bei der Annäherung – vereiste Gipfel, vergletscherte Bergrücken, schroffe Ufer und ausgewaschene Ebenen. Die Strände belebt von kreischenden Pinguinen, trägen Robben und unzähligen Seevögeln. Menschliche Zivilisation ist so gut wie nicht vorhanden. Nur in Grytviken, der „Hauptstadt“, leben von Zeit zu Zeit einige Wissenschaftler. Sie halten in dem verlassenen Walfänger-Dorf die Stellung, erforschen das Klima und das Leben in diesen Meeren.

So weit mein Wissen vorab. Nach einer verhältnismäßig ruhigen Überfahrt erreicht die BREMEN an der Nordküste Südgeorgiens Jason Harbour. Wir haben Glück: Die Sonne scheint durch einen blau-weißen Himmel, die Temperaturen um den Gefrierpunkt fühlen sich mild an, die See ist ruhig – und so steht einer Anlandung nichts im Wege. Die Zodiacs nähern sich dem Strand. Ich bin aufgeregt, ist es doch meine erste Reise in die Antarktis. Und dann kann ich mein Glück kaum fassen.


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Robben, Königspinguine, Seeelefanten – schon bei meinem ersten Besuch habe ich das Glück, drei der Big Five des Südpolarmeers sehen zu dürfen. Mich beeindruckt vor allem die Ruhe der Tiere. Ohne jede Scheu stehen und liegen sie da und schauen uns zu, wie wir sie aus angemessener Distanz beobachten und fotografieren. Zurück an Bord kann ich später gar nicht genau sagen, welcher Anblick mich mehr beeindruckt hat: der des gewaltigen Beachmasters, der ganz entspannt im Wasser lag und mich aus den Augenwinkeln taxierte, wie ich fotografierte. Oder waren es doch die drei Pinguine, die sich vor mir in Positur warfen wie Models.

Ich freue mich schon auf die nächsten Stopps. Die längst verlassene Walfänger-Stadt Grytviken liegt auf unserer Route, die Süd Sandwich-Inseln, der Lemaire-Kanal, die Südspitze der Antarktischen Halbinsel. Noch, so hieß es von der Brücke, ist nicht sicher, ob wir auch alle Ziele erreichen. Es ist früh in der Saison, der antarktische Winter eigentlich gerade erst vorbei, und manchmal können unverhoffte Eismassen den Kurs des Schiffes beeinträchtigen. Aber ich bin jetzt schon glücklich, hier zu sein. Und vielleicht sieht man es meinen Fotos auch an…


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Flora in der Antarktis. Seit 2014 arbeitet die heute 25-jährige Flora Hübl als Fotografin an Bord von Kreuzfahrtschiffen. In dieser Saison geht es für sie mit der BREMEN zum ersten Mal in die Antarktis. Im PASSAGEN BLOG zeigt die junge Österreicherin die schönsten Fotos dieser Reise – und berichtet über ihre Expedition ins Ewige Eis.
 


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