Japan intensiv! Mit Hapag-Lloyd Cruises die Mysterien eines besonderen Landes entdecken

In mehreren Reisen streben unsere Schiffe dem Land der aufgehenden Sonne entgegen. Die HANSEATIC nature erkundet die Naturschönheit der kaum bekannten Westküste, die EUROPA 2 besucht die einzigartigen Metropolen. An Bord sorgen Experten für ein tieferes Verständnis des Landes. Die Kulturwissenschaftlerin Antje Papist-Matsuo hat uns einige Empfehlungen zusammen gestellt – für eine intensive Begegnung mit Japan.

Datum: 03.02.2023
Tags: #hanseaticnature #europa2

Tee und alte Schreine in der malerischen Stadt Uji

Ausgedehnte Teeplantagen und malerische Tempel laden südöstlich von Kyoto zum Verweilen ein. In der romantischen Stadt Uji finden sich einige der ältesten Bauwerke Japans. So stammt der Byodoin Tempel aus dem 11. Jahrhundert, er symbolisiert das buddhistische „Paradies des Reinen Landes“. Im nahen Teehaus Taihoan wird der authentische Uji-Tee serviert, er hat ein reichhaltiges Aroma und einen vollmundigen Geschmack. Nach der Teezeremonie empfehle ich einen Spaziergang durch die historische Straße Byodoin Omotesando mit zahlreichen alteingesessenen Spezialitätengeschäften, die Tee-Klöße, Tee-Nudeln oder Grünteeeis anbieten. Der älteste Schrein Japans, der Ujigami Jinja, befindet sich nur wenige Gehminuten auf der anderen Flussseite.

Bauernhäuser in den Japanischen Alpen

Gebaut nach uralten Traditionen sind die abgelegenen Bauernhäuser in Shirakawago, in den Japanischen Alpen. Die Dächer sind steil und strohgedeckt und zeugen vom einstigen Lebensstil der Menschen inmitten dieser grandiosen Natur. Auch im kältesten Winter wurde hier Seidenraupenzucht betrieben. Der Aussichtspunkt auf der Ogimachi-Burg bietet einen perfekten Panoramablick über das gesamte Dorf im Gassho-Stil. 

Hiroshima – Tradition und Moderne Seite an Seite

Er zählt zu den schönsten Gärten Japans – der Shukkei-en im Zentrum Hiroshimas. Erstmals im 17. Jahrhundert vom damaligen Fürsten von Hiroshima in Auftrag gegeben, wurde die Anlage nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg originalgetreu wiederhergestellt. Hier lässt sich die Schönheit japanischer Gartenkunst entlang gewundener Wege, über Brücken und auf Terrassen mit immer neuen überraschenden und bezaubernden Aussichten ausgiebig erkunden. Gleich nebenan wartet das Kunstmuseum der Präfektur Hiroshima mit seinen Schätzen auf. Es ist neben traditioneller japanischer Kunst vor allem berühmt für Highlights der Moderne.

Samurai-Kultur und heiße Quellen

Das alte Samurai-Viertel von Kitsuki wird auch Klein-Kyoto genannt. Dabei ist die Hanglage der Adelshäuser einzigartig. Wer mag, besichtigt die Burg. Mir genügt der fantastische Blick vom Burghof über das Meer. Empfehlenswert ist es, eine der prachtvollen Samurai-Residenzen anzuschauen, um einen Eindruck zu bekommen von dieser völlig anderen Kultur. In der Nähe von Beppu sollte man unbedingt die heißen Quellen von Umi Jigoku besuchen mit ihrem einzigartigen, kobaltblauen Wasser. Ein kurzes Fußbad erfrischt die Sinne!

Die Reinheit des Wassers und der tiefste See Japans

Das azurblaues Wasser strahlt eine fast geheimnisvolle Atmosphäre aus. Eingebettet in die Caldera eines erloschenen Vulkans liegt der Tazawa-See, der an seiner tiefsten Stelle 423 Meter misst. Aus reinstem Quellwasser wird im nahen Akita der Reiswein produziert, sein Geschmack ist besonders. 

Grandiose Natur und die Geschichte eines Krieges

In spektakulärer Berglandschaft liegt der uralte Beomeosa-Tempel, der Tempel des Nirvanafischs, am Hang des Geumjeong-Berges. Von hier aus wirkt die Geschäftigkeit Busans fern. Der nahegelegene Geumjeong Park verfügt über die längste Seilbahn Südkoreas, von oben ist die Aussicht über die Metropole mit ihrer historischen Festungsmauer wunderbar. Unbedingt empfehlenswert ist ein Besuch des einzigen United Nations-Gedenkfriedhofs, der bewegende Einblicke in die Geschichte des Koreakrieges erlaubt. Wer Zeit hat, besucht den Oryukdo Skywalk. Er führt in 35 Metern Höhe über die grandiose Klippenlandschaft vor Busans Küste.

Japan ist die zweite Heimat für Antje Papist-Matsuo. Schon während ihres Studiums der ostasiatischen Kunstgeschichte in Köln und Taipeh war sie im Kunsthandel tätig. Sie hat Ausstellungen für namhafte Museen realisiert und zahlreiche Publikationen zur Kunst Japans verfasst. An Bord der HANSEATIC nature und der EUROPA 2 wird Antje Papist-Matsuo mit spannenden Vorträgen für das Land begeistern und nimmt die Gäste mit auf Ausflüge, die man so nur auf diesen Reisen geboten bekommt. In unserem Beitrag stellen wir einige ihrer Tipps für unsere Japan-Reisen vor. Und in unserem Interview erzählt Antje Papist-Matsuo über ihre Leidenschaft für das Land.


Willkommen in den Ländern des Lächelns

Datum: 22.02.2025 bis 10.03.2025 | 16 Tage
Schiff : MS EUROPA 2
Reisenummer: EUX2504
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Die ganze Vielfalt der Kanaren

Datum: 03.01.2025 bis 12.01.2025 | 10 Tage
Schiff : MS EUROPA
Reisenummer: EUR2571
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Big in Japan.

Ausgewählte Reisen mit der HANSEATIC nature und der EUROPA 2 

Unbekanntes Japan. Auf dieser Reise steht die selten besuchte Westküste im Fokus, die HANSEATIC nature steuert Landschaften an, wie gemalt – mit blühenden Gärten, heiligen Inseln, hohen Bergen und weiten Nationalparks. Alte Werte und neue Sichtweisen, Naturverehrung, Baderituale und Samurai. 

Lost Islands. Auf ihrer Pazifikroute, die nur ein kleines Expeditionsschiff meistern kann, besucht die HANSEATIC nature japanische Schatzinseln, die kaum jemand kennt. An Bord vermitteln Experten zwischen alten Werten und neuen Kräften.

Tempel, Teerituale und ein Lächeln. Der Friedenspark in Nagasaki, die alte Kaiserstadt Kyoto, Osaka und die Über-Metropole Tokyo: Wenn die EUROPA 2 aufbricht zu ihrer Reise, verzaubern fernöstliche Traditionen und blühende Kirschbäume. Und freundliche Menschen, die einem immer mit einem Lächeln begegnen.

Japan intensiv. Zur magischen Zeit der Kirschblüte zeigt sich Japan von einer ganz besonderen Seite – die Farben und der Duft erfüllen die Megacity Tokio, die bedeutsamen Badeorte und die historische Bucht vor Hiroshima. Die EUROPA 2 wird umweht von zartem Rosa.


Japanese woman sitting in tea room

Luxus und Kunst, Trubel und alte Tempel – Tokio

Selbstverständlich hat Tokio, als eine der größten Metropolen der Welt, viel zu viel zu bieten, um diese Stadt in einem Tagesausflug zu verstehen. Aber diese Tipps geben einen tollen Einblick. Erstmal verschafft man sich einen Panoramaüberblick – von der künstlichen Insel Odaiba auf die Skyline Tokios und die Rainbow Bridge. Danach empfehle ich einen Besuch im eleganten Nezu Museum mit seinen Schätzen der ostasiatischen Kunst. Der wunderschön angelegte traditionelle Garten mit Teehaus lädt zur genussvollen Betrachtung der Natur ein. Ein Spaziergang führt durch die Straße Omotesando mit ihren exklusiven Geschäften, stylischen Cafés und verrückten Trends. Mitten im Trubel der Stadt erweist sich der kaiserliche Meiji-Schrein als überraschende Oase der Ruhe. Folgt man der versteckt liegenden Cat Street so führt diese geradewegs zur berühmtesten und größten Kreuzung der Welt – Shibuya Crossing. Pro Grünphase überqueren hier 3.000 Menschen durchschnittlich die vielfältigen Zebrastreifen. Mit dem Fahrstuhl gehts danach aufs Dach des Kaufhauses Magnet by Shibuya 109 für die beste Sicht über die Stadt! Zum Schluss steht der Besuch des Tempelbezirks von Asakusa am Sumida Fluss an. Hier hat das alte Flair Tokios überlebt, volkstümliche Religiosität mischt sich mit traditionellem Handwerk und gemütlicher Lebensweise. 

Händler, Mönche, Abenteurer – Nagasakis bewegte Geschichte

Bereits früh bringen Mönche und Händler chinesische Kultur über Nagasaki nach Japan. Europäische Missionare folgen im 16. Jahrhundert, denn die Stadt war lange der einzige internationale Hafen für das isolierte Land. Auf der bereits im 17. Jahrhundert errichten Halbinsel Dejima ist der Handel zwischen Japan und Holland nachvollziehbar. Weiter geht es zur Oura-Kirche, die von französischen Missionaren gegründet wurde. Sie ist das älteste westliche Kirchengebäude in Japan und ist den 26 christlichen Märtyrern des 16. Jahrhunderts gewidmet. Der Glover Garden hat seinen Namen nach dem schottischen Händler Thomas Glover. Hier sind zahlreiche westliche Häuser und Gärten des 19. Jahrhunderts erhalten. Zudem bietet sich von hier ein wunderschöner Blick über Nagasaki und seinen Hafen. Cafés und Restaurants laden zum Entspannen in historischer Umgebung ein.

Koinobori (koi shaped japanese kite)

Hahajima – exotische Bergwelt und Delfine

Diese Wanderung über eine Gesamtstrecke von ca. sechs Kilometer führt über einen gesicherten Pfad bis zum höchsten Punkt der Insel Hahajima – auf den 463 Meter hohen Chibusayama. Auf dem Weg hinauf erfährt man auf Tafeln viel über das einzigartige Ökosystem der Insel mit seinen exotischen Pflanzen und Tieren. Oben angekommen belohnt ein atemberaubender Blick auf die wunderschöne Insel und den weiten blauen Ozean. Oft kann man sogar Delfine sehen! 

Ein Mangrovenwald und ein heilender Stein

Die abgelegene Insel Amami Oshima mit ihrem subtropischen Klima ist ein Schatz mit einzigartiger Fauna und Flora. Die Strände und Korallenriffe zählen zu den schönsten Japans, bis an die Bucht von Sumiyo dehnt sich der Mangrovenwald aus. Mit dem Kajak lässt sich die mystische Schönheit dieser urwüchsigen Landschaft am besten erkunden. Die Tour ist auch für Anfänger geeignet. In Tatsugo empfiehlt sich ein Besuch der Seidenstoff-Manufaktur, die zu den ältesten Japans gehört. Ein Highlight ist der Strand von Akaogi, wo der mit kristallklarem Salzwasser gefüllte „Heart Rock“ steht. Die Einheimischen sind überzeugt, dass der Felsen über heilende Kräfte verfügt.

Fotos: Archiv

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