City Guide: 10 Tipps für 2 perfekte Tage in... Hongkong

Hongkong – eine der dichtbesiedelsten Städte der Welt und nach wie vor eine der spannendsten Metropolen Asiens. Hier vermengen sich verschiedene Lebensstile zu einem verblüffenden Nebeneinander. Vom faszinierenden Gewusel bis zu ruhigen Oasen: In unserem City Guide, der in Zusammenarbeit mit „Discover Hong Kong“ entstanden ist, zeigen wir einige Facetten dieser urbanen Insel-Megapolis. Viel Vergnügen bei Ihren Entdeckungen in Hongkong!

Datum: 02.03.2023
Tags: #cityguide
Hongkong - Singapur mit EUROPA 2 von Hapag-Lloyd Cruises. Besuch von Hongkong

v.l.n.r.: Four Seasons, am Hafen, Blick über die Stadt, das Duddell´s, Big Buddha

 +++ÜBERNACHTEN+++

 

1. Am südlichsten Zipfel von Kowloon blickt das älteste Hotel Hongkongs über den Victoria Harbor und die Skyline. 1928 gebaut, zählt das Peninsula noch immer zu den besten Häusern der Stadt und macht schon die Ankunft zum Auftritt: Eine ganze Flotte peninsula-grün lackierter Rolls Royces steht bereit, um die Gäste zum Hotel zu chauffieren oder mitzunehmen auf eine Stadtrundfahrt. Tatsächlich aber liegen viele Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten in Laufweite der „Grande Dame des fernen Ostens“. Und für exzellente Drinks und gutes Essen muss man nicht einmal das Hotel verlassen. Das ausgezeichnete kantonesische Restaurant Spring Moon zählt zu den besten der Stadt, die Dim Sum sind großartig. In der 28. Etage warten das von Philippe Stark designte Restaurant Felix, sowie diverse Bars. Sie bieten nicht nur hervorragende Weine und Cocktails, sondern auch einen fantastischen Blick.

2. Traumhaft ist die Lage auf Hongkong Island, großartig der Blick auf den Hafen: Das Four Seasons eignet sich perfekt als stilvolles Basislager für einen Hongkong-Aufenthalt – und für kulinarische Höhenflüge. Sieben Michelinsterne sind hier unter einem Dach vereint. Das Chef Guillaume Galliott wurde für seine französische Küche im Caprice mit drei Sternen ausgezeichnet. Das Lung King Heen, das mit exquisiter kantonesischer Küche begeistert, ist das weltweit erste mit drei Michelin-Sternen bedachte chinesische Restaurant. Das dritte Juwel in der Fine-dining-Krone ist das Sushi Saito. Das Entspannungs-Highlight des Hauses ist der 5-Sterne Wellness-Bereich, der in ganz Asien seinesgleichen sucht. Im großzügigen Infinity-Pool auf dem Dach des Hotels zieht man seine Bahnen mit Blick auf die Skyline.

 
 
+++ESSEN+++

 

3. Wie heißt es doch so schön? Das Auge isst mit. Das Duddell’s im Herzen Hongkongs hat dieses Mantra verinnerlicht. Und so sitzt man in dem chinesischen Restaurant als wäre man bei einem befreundeten Kunstsammler zu Gast. Die Atmosphäre ist kosmopolitisch. Die Möbel sind Designobjekte. Und die Wände zieren ausgewählte Kunstwerke. Die gesamte Location erstreckt sich über zwei Etagen. Der obere Salon eignet sich perfekt für einen ausgiebigen Brunch oder einen Cocktail nach dem Dinner. Von hier aus gelangen Sie auch auf die großzügige Garten-Terrasse, eine tropisch-grüne Oase inmitten der Metropole. Wer lieber in kleiner Runde bleiben möchte, kann in einem der drei Speisezimmer dinieren. Das Konzept überzeugt auch die Tester des Guide Michelin. Ihr Urteil: „Hier bei Duddell’s treffen Kunst, Kultur und Küche auf zwei hellen, stylischen Etagen aufeinander.“ Ein Stern.

4. Dass Haute Cuisine nicht teuer sein muss, beweist Tim Ho Wan. Auch wenn das Ambiente eher an einen Straßen-Imbiss erinnert als an ein High-Class-Restaurant: Kurz nach der Eröffnung 2009 wurde das Etablissement in Mongkok mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Die Spezialität des Hauses? Dim Sum. Früher verwöhnte Inhaber Mak Kwai Pui im Four Seasons mit seiner Kochkunst, heute zaubert er seine gedämpften Köstlichkeiten in einer Straßenküche – und liebt die Herausforderung, täglich vor großem Publikum bestehen zu müssen. Eine Portion gefüllte Teigtaschen mit Garnelen kostet etwa fünf Euro. Mittlerweile gibt es Tim Ho Wan in ganz Asien. Sogar in Australien und New York betreibt der geschäftstüchtige Koch Filialen, über 60 sind es insgesamt, sechs davon in Hongkong. Trotz des Erfolges sind Qualität und Preise stabil geblieben. Bringen Sie viel Geduld mit. Die Warteschlangen sind sehr lang, einen Tisch zu reservieren, ist nicht möglich. 

 

+++AUSGEHEN+++

 

5. Auf dem Dach eines Hochhauses zu stehen und mit einem gepflegten Cocktail in der Hand über die glitzernden Lichter der Skyline zu blicken, das hat schon etwas. Vor allem, wenn die Skyline so spektakulär ist wie diese. Die Sevva-Bar thront auf dem Dach des Prince-Buildings und lockt mit 360 Grad-Ausblicken auf die Metropole. Perfekt, um das abendliche Multimedia-Spektakel „Symphony of Lights“ zu bestaunen, das rund 40 Wolkenkratzer auf beiden Seiten des Hafens in ein Meer aus Licht und Farben taucht. Machen Sie es sich auf einem der Lounge-Sofas bequem und genießen Sie die Show. Übrigens „Sex and the City“-Barkeeper Joseph Boroski hat einen Großteil der Cocktails kreiert, die hier serviert werden.

6. Es gibt Cocktail-Bars, und es gibt das Quinary. Gedämpftes Licht, opulente Ledermöbel und sanfte Farben sorgen für einen urbanen Style, der modern und traditionell gleichermaßen anmutet. Es ist das Reich von Antonio Lai. Der Chef-Barkeeper mixt nicht einfach Cocktails, sondern er zaubert Geschmackserlebnisse, die alle fünf Sinne berühren. Deshalb hat Antonio seine Bar auch „Quinary“ genannt, was so viel wie „aus 5 bestehend“ bedeutet. Genau wie der anspruchsvollste Sternekoch verwendet er nur die besten Zutaten und ist mindestens genau so akribisch bei der Zubereitung. Sein Signature-Drink ist der Earl Grey Caviar Martini, den man unbedingt probieren sollte. Antonio ist streng darauf bedacht, dass seine Karte stets innovativ ist und fördert junge Talente und ihre Ideen. Machen Sie sich auf ein Geschmackserlebnis gefasst.

 
+++ERLEBEN+++

 

7. Der Hafen ist Hongkongs Seele, er hat die Stadt zur Handelsmetropole gemacht und zählt heute noch zu den 20 größten Häfen der Welt. Doch hat sich in jüngster Zeit viel geändert – die Metropolen Chinas haben einen weitaus größeren Warenumschlag, und deshalb sieht man im Hafen von Hongkong immer mehr historische Schiffe. Sowohl auf den Dschunken mit ihren typisch roten Segeln werden Hafen-Rundfahrten durch den Victoria Harbour angeboten, als auch auf einigen der ausgemusterten, charakteristisch grün-weißen Star Ferrys.

8. Hongkong bietet diverse großartige Aussichtspunkte für den Blick auf die Stadt. Einer ist der „Hausberg“ The Peak. Den mit 552 Metern höchsten Punkt auf Hongkong-Island erreicht man mit der Peak Tram, einer historischen Stand-Seilbahn. Schon die Fahrt ist ein aussichtsreiches Abenteuer, wenn der Zug zwischen Skyscrapern gen Himmel rumpelt. Etwas anstrengender ist die Erkundung des zweithöchsten Berges der Stadt: Auf den 934 Meter messenden Lantau Peak auf Lantau Island kommt man zwar per Seilbahn. Doch das letzte Stück hinauf zum Tian Tan Buddha geht es nur zu Fuß. Die in Hongkong nur „Big Buddha“ genannte Bronze-Statue ist 34 Meter hoch – 268 Stufen müssen Besucher erklimmen, bis sie schließlich ihr zu Füßen stehen.

 

+++CAFÉS+++

 

9. Ganze 155 Jahre lang stand Hongkong unter britischer Herrschaft. Erst seit 1997 gehört die Stadt wieder zu China. Über 25 Jahre später sind die Spuren der Kolonialzeit noch immer sichtbar – und auch Teil des historischen Erbes, das in Hongkong gepflegt wird. An einem kann man täglich teilnehmen: am in ganz Hongkong herrlich dekadent zelebrierten Afternoon-Tea, inklusive winzigen Sandwiches, köstlichen Scones und kunstvoller Pâtisserie. Einer der besten Orte für den klassischen British High Tea ist die Lobby Lounge des Hotels Inter Continental Grand Stanford. Durch die großen Fensterfronten haben Sie einen traumhaften Blick über den Hafen, während im Hintergrund sanfte Piano-Klänge ertönen. Unbedingt reservieren! 

10. Hongkong ist für viele vor allem eins: Shopping. Nach wie vor ist die Metropole einer der wichtigsten Handelsplätze zwischen asiatischer und westlicher Welt. Diverse Einkaufsviertel – wie der berühmte Ladies‘ Market – und Malls buhlen um Besucher, vor allem um deren Geld. Hier einige der wichtigsten Malls: Mehrere, über die Stadt verteilte Design Gallerys bieten vor allem Mode, Schmuck und High Tech. Im Einkaufszentrum Fashion Walk findet man die Styles japanischer und europäischer Labels. APM – der Name ist eine Kombination aus am und pm – lockt damit, dass die Shops erst um Mitternacht schließen. Und in der sich über mehrere Etagen eines Hochhaus-Komplexes erstreckenden Cityplaza, dem größten Einkaufszentrum auf Hongkong Island, gibt es nicht nur über 170 Geschäfte und Restaurants sondern auch eine überdachte Eisbahn.


Schillerndes Vietnam und facettenreiches China

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Die Magie Südostasiens

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Victoria Peak Tram in Hong kong
Hongkong - Singapur mit EUROPA 2 von Hapag-Lloyd Cruises. Besuch von Hongkong

v.l.n.r.: Die Quinary Bar, Star Ferry am Anleger, das Peninsula, mit der Seilbahn auf den Hausberg "The Peak", Street Food auf einem Nachtmarkt

Fotos: Archiv, Susanne Baade, Hong Kong Tourism Board, Duddells, Quinary; Text: Redaktion

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