Expedition Alaska: mit der HANSEATIC zu den Bären

Impressionen einer Reise: Mit der HANSEATIC in den äußersten Norden Kanadas und der USA – zu Gletschern und Braunbären

Datum: 24.07.2014
Tags: #mshanseatic #kanada #bären #gletscher

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Impressionen einer Reise von Kapitän Carsten Gerke und Kreuzfahrtdirektorin Ulrike Schiefelbaum

22. Juli 2014 +++ Bainbridge Passage

Pünktlich um 0930 fuhren wir in die Bainbridge Passage ein. „Bainbridge Passage is entered from Port Bainbridge between Point Waters and the NW extremity of Bainbridge Island, 4.5 cable S. The passage extends 9 miles generally NE, with a least width between the 60ft depth contours of 1.25 cables and good depths in mid-channel throughout. There are several outlying dangers. It is often used by fishing craft.” beschreibt das britische Seehandbuch die Passage im allgemeinen. Auf Grund ihrer geringen Größe kann auch die Hanseatic diese Passage befahren. Selbst die obligatorischen Alaska Lotsen sind begeistert, hier seien sie seit langem selber nicht mehr durchgefahren.

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Die Landschaft ist atemberaubend schön, die Luft duftet nach Kiefern und Harz, nach Tide und Meer… Absolute Stille und Weite um uns herum. Seeotter und Seehunde schauen verstört ob des für sie sicherlich kuriosen Anblicks der sanft dahingleitenden Hanseatic. Eine gute Stunde dauert die Passage, nun gilt es nach Walen in der „Whale Bay“ ausschau zu halten bevor wir um 1300 Uhr vor dem Tiger Gletscher das Krachen und Kalben der Eisfront bewundern.

 Vor dem Chenega Gletscher lassen wir unsere Zodiacs zu Wasser um das Erlebnis des Gletschers noch intensiver erfahren zu dürfen. Das Knacken des Eises im Wasser, das gewaltige Donnern der Massen in einem Strom aus mehreren tausend Jahren altem dahinfliessendem Eis.
 Alaska hat uns gepackt…
 (Kapitän Carsten Gerke)

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24. Juli 2014 +++ im Katmai Nationalpark

Eine der schönsten Buchten des Katmai Nationalparks erwartet uns an diesem Nachmittag. Das Wetter spielt wieder mit, statt des angesagten Regens haben wir wieder einmal Sonne und es ist windstill, kaum zu glauben in diesen Breiten. Für die vielen Buchten rund um den Geographic Harbor haben wir pro Zodiacgruppe 2 Stunden Zeit, ausreichend für lange Bärenbeobachtungen. 
 
Die ersten Bären finden wir im ausgedehnten Flußdelta am Ende der Bucht, das Wasser ist dort sehr flach und mit den Zodiacs fahren wir die Gäste nahe heran. Wir können den ersten Bären beim Toben im Fluß zusehen, es ist ein junger Bär, noch ungeübt im Lachsfang, aber voller Energie. Immer mit Blick auf die uns umgebende, traumhafte Kulisse erkunden wir die angrenzenden Buchten, sehen beeindruckende Felsformationen mit brütenden Weißkopfseeadlern und einige Seeotter.
 
Der nächste Bär, den wir finden hat erstaunlicherweise fast weiße Ohren und ist zuerst im Dickicht schwer auszumachen. Als wir die Motoren der Zodiacs ausstellen, traut er sich näher in unsere Richtung und wir können den Bären beim Beeren fressen beobachten.

Auch die zweite Gruppe hat Glück bei der Bärenbeobachtung: die Gäste helfen mit und suchen mit den Ferngläsern die Ufer ab. Kurz vor der Rückkehr zum Schiff sehen wir dann einen großen Bären, der sich nicht stören läßt, als wir mit den Zodiacs langsam näher kommen. Ein Wal -Kadaver liegt direkt am Ufer und mit großer Konzentration macht er sich über diese Mahlzeit her. Eine tolle Gelegenheit für die Gäste den Bären aus nächster Nähe in Ruhe zu beobachten. 
 
Anschließend geht es zurück zum Schiff, es geht weiter nach Westen, in Richtung der Aleuten. 
(Kreuzfahrtdirektorin Ulrike Schleifenbaum)

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