„Es ist eine unserer Stärken, spontan zu sein.“ Interview mit Matthias Mayer, General Expedition Manager unserer HANSEATIC inspiration

Es heißt wieder: „Leinen los“ für unsere HANSEATIC inspiration! Als zweites Schiff unserer Flotte nimmt sie ab Kiel wieder Fahrt auf. Die ersten Routen – zunächst ohne Landgang – führen in die Ost- und Nordsee. Und sind doch geprägt von einer besonderen Entdeckerlust. Interview mit General Expedition Manager Matthias Mayer.

Datum: 28.05.2021
Tags: #hanseaticinspiration

Hapag-Lloyd Cruises Blog: Lieber Matthias Mayer, Sie haben schon sehr viel gesehen von der Welt - warum wird diese seit langem wieder erste Reise der HANSEATIC inspiration in die Ostsee dennoch etwas Besonderes?

Das Besondere ist sicherlich, dass wir überhaupt wieder unterwegs sind. Als es im vergangenen Jahr endlich wieder für uns losging, haben wir Reisen in die Ostsee und Nordsee unternommen, waren also vor der Haustür unterwegs. Auch hier hat sich der Expeditionscharakter unserer Schiffe als Vorteil erwiesen, wir konnten kreativ sein und haben Plätze und Landschaften entdeckt, die wir vorher nicht kannten. Mit unseren kleinen Schiffen und den Zodiacs gibt es viel zu entdecken, und wir waren alle überrascht – Gäste und Crew –, was man hier unternehmen kann. So sind wir gespannt, was wir auf den nun beginnenden Reisen neu entdecken werden. Wir freuen uns darauf.

Viele Gäste können es kaum erwarten, endlich wieder aufzubrechen. Geht es Ihnen ebenso?

Nach einer doch recht langen Auszeit sind wir alle froh, endlich wieder aufzubrechen – wieder unterwegs zu sein, Menschen und Freunde wiederzusehen, neue Gäste kennenzulernen. Das geht nicht nur mir so, sondern uns allen hier an Bord. Wir freuen uns sehr.

Wie war es für Sie, wieder an Bord zu kommen?

Zunächst gehen wir ja erst in Quarantäne. Aber die Zeit vergeht recht schnell. Es ist schön, umsorgt zu sein, und durchaus noch einmal Zeit zu haben, sich vorzubereiten. Nach der Quarantäne beziehen wir unsere Kabinen und machen unsere Büros bereit. Man kommt ja auch hier nach Hause. Und man hat seine kleinen Rituale, wie man seine Kabine oder seinen Schreibtisch wieder einrichtet. Ich persönlich gehe immer erst einmal über das gesamte Schiff.

 

 

 

 

Beschreiben Sie uns die nun anstehenden Reisen kurz. Was steht auf dem Programm, wenn die HANSEATIC inspiration Kiel verlassen hat?

Die ersten Reisen gehen von Kiel über Dänemark nach Schweden und zurück nach Deutschland. Hier haben wir auf den Reisen im vergangenen Jahr einige ganz neue Plätze entdeckt, die die Gäste und auch uns begeistert haben, und die wir zum Teil auch für diese Reisen wieder aufnehmen. Auch wenn wir im Moment noch nicht an Land gehen können, fahren wir Städte an wie Stockholm und Kopenhagen. Eine Stadtrundfahrt in unseren Zodiacs ist etwas ganz Besonderes. Da es zu unseren Stärken gehört flexibel zu sein, versuchen wir immer in die Boote zu gehen, sobald wir etwas Schönes entdecken, fragen bei den örtlichen Lotsen an, ob sie einen besonderen Tipp für uns haben. So sind sehr schöne Momente entstanden, und wir freuen uns auf diese Überraschungen.

Das Besondere einer Expeditionsreise sind immer auch die Experten an Bord. Wer wird diese ersten Reisen der HANSEATIC inspiration begleiten? 

Auf diesen Reisen haben wir erfahrene Experten an Bord, die mit uns seit vielen Jahren unterwegs sind. Uns werden Dr. Hajo Lauenstein als Geologe, Wolfgang Bittmann als Biologe und Thomas Laukötter als Landeskundler begleiten. Da wir viel in der Natur unterwegs sind, ist es gut diese Bereiche vertiefen zu können. Natürlich sind wir hier in Europa immer auch in Gegenden und Ländern unterwegs, in denen man der Geschichte und den Menschen begegnet – das ist auch vom Schiff aus immer wieder berührend und bereichernd.

Der Sommer in Skandinavien hat einen ganz eigenen Zauber. Wenn die HANSEATIC inspiration in den Schärengärten Stockholms kreuzt, kommt es zu besonderen Momenten. An welchen erinnern Sie sich gern?

Wir freuen uns alle auf die Fahrt durch den Schärengarten vor Stockholm. Wenn man dort einmal gewesen ist, denkt man immer wieder an diese Landschaft zurück. Ich kann mich an eine Fahrt erinnern, als wir zum Mittsommerfest in Stockholm waren. Bei einer unserer Reisen waren die Schweden in Feierlaune und mit ihren Booten in der Schärenlandschaft unterwegs. Überall, vor allem in den Sommerhäusern auf den kleinen Inseln, wurde gefeiert. Wir haben uns damals an Bord davon anstecken lassen. Und selbst wenn es noch eine Weile dauern wird, bis das wieder möglich sein wird, werden auch dieses Mal wieder einige besondere Momente auf uns warten.


Das weiße Wunder der Schöpfung - Große Expeditionsroute intensiv

Datum: 21.12.2021 bis 08.01.2022 | 18 Tage
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Neuland ganz nah: Polen und Schweden

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Fotos: Archiv, Susanne Baade

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