Sommerliebe, Teil 2: Mit der HANSEATIC inspiration rund um Dänemark – ein Abenteuer vor Helgoland

Eine Auszeit auf dem Wasser – Elbe, Nord-Ostseekanal, Dänische Südsee, Kattegat, Helgoland. Fünf Tage Unbeschwertheit mit unserer HANSEATIC inspiration. Eine Reise voller Überraschungen, vor Deutschlands einziger Hochseeinsel heißt es dann erneut: in die Boote!

Datum: 06.08.2020
Tags: #hanseaticinspiration

WIR SIND ZURÜCK. So langsam nehmen unsere Schiffe wieder Fahrt auf. Auf Basis eines 10-Punkte-Plans, der in enger Abstimmung mit Experten und Behörden erarbeitet wurde, stechen zuerst die HANSEATIC inspiration und die EUROPA 2 in See, im Spätsommer folgen die HANSEATIC nature und die EUROPA. Anfangs bieten wir Panorama-Fahrten an, ohne Landgänge, aber mit Überraschungen. Später planen wir die sukzessive Wiederaufnahme von ausgewählten organisierten Landausflügen und individuellen Landgängen. Unsere neuen Reise-Angebote finden Sie hier. In unserem Blog berichten wir darüber.

 

Plötzlich wird die HANSEATIC inspiration langsamer und langsamer. Über die Lautsprecheranlage meldet sich der Kapitän. Roman Obrist sagt, er habe eine weitere Überraschung vorbereitet. Man werde jetzt ein Zodiac aussetzen, dann fährt Küchenchef Dennis Kemmling in das nahe Hanstholm, um frischen Fisch zu kaufen. Wer mag, könne sich die Aktion vom Inspiration Walk aus anschauen. Und dann braust das Zodiac über die Wellen. Später präsentiert der Küchenchef den Kabeljau. „Frischer geht es ja wohl kaum“, sagt eine Dame. Unser Schiff nimmt wieder Fahrt auf. In der Nacht sind wir durch den Skagerrak in den ersten Seetag gefahren. Der zeigt sich skandinavisch sommerlich – mit hohen Wolken in einem weiten Himmel und mit viel Sonne. 

Am Abend gibt es einen Talk mit dem Kapitän

 

Das Leben an Bord folgt einem ganz eigenen Rhythmus. Im HanseAtrium hält Biologe Wolfgang Bittmann einen Vortrag über „Möwen, die Raben der Meere“. Am Nachmittag laden die Experten zum Besuch in die Ocean Academy. Am Pooldeck werden Waffeln mit Pfirsichen serviert, und die Sahne auf dem Eiscafé ist so dick, dass der Löffel darin stecken bleibt. Ein Tag, an dem man ganz dem eigenen Rhythmus folgt, sich am Spiel der famosen Wolken am Himmel erfreut oder am warmen Wasser im Pool. Am Abend steht ein Talk mit dem Kapitän auf dem Programm, im Gespräch mit General Expedition Manager Matthias Mayer geht es um das Abenteuer Expedition und die Herausforderungen der neuen Zeit. Und am Abend ist ein weiterer grandioser Sonnenuntergang zu beobachten.

Am nächsten Vormittag empfängt uns Deutschlands einzige Hochseeinsel – Helgoland – mit Regen. Doch Kapitän Obrist berichtet, dass der norwegische Wetterdienst seines Vertrauens einen schönen Tag vorhersagt. Und er soll recht behalten. Für die Gäste der HANSEATIC inspiration hält der Tag zudem einige Überraschungen bereit. Es beginnt damit, dass mit den Behördenvertretern zur Einklarierung des Schiffs eine Ladung frischer Fischbrötchen an Bord kommen. Und bevor sich die Gäste aufmachen, die Insel zu erkunden, genießen sie den Geschmack ihrer See. Gegen Mittag werden die Zodiac-Gruppen aufgerufen. Es ist immer wieder ein besonderer Moment, wenn sich die Gäste in ihren roten Westen im HanseAtrium einfinden. Erwartungsvoll, unternehmungslustig. Kaum jemand, der nicht doch ein wenig früher erscheint als eigentlich im Tagesprogramm ausgeführt. Man nennt es das Zodiac-Fieber. Es ist ein typisches Expeditions-Phänomen. 

Eine Reise, die uns reich beschenkt hat

 

Wir erleben eine Helgoland-Tour im Expedition-Style. Vorbei am Nordstrand, das Wasser glitzert, die Haare wehen im Fahrtwind, hinein in den Hafen. Wir erfahren viel über die Geschichte der Insel zwischen Hummer, Zweiter Weltkrieg, zollfreiem Einkauf und Windkraft. Einige Segler liegen hier mit ihren Yachten. Es gibt einen kurzen Austausch. Einer der Skipper fragt, ob wir etwa in diesen Booten von Hamburg nach Helgoland gekommen wären? Es wird viel gelacht. Schließlich zieht die kleine Zodiac-Flotte weiter zur vorgelagerten Insel Düne. Sie ist das Habitat einer Kolonie von Kegelrobben. Tatsächlich können wir einige Tiere am Strand ausmachen, ein dunkler Kopf taucht aus dem Wasser auf. Nach 90 wundervollen Minuten geht es zurück zur HANSEATIC inspiration, die vor der Insel ankert. Die Zodiacs werden nach und nach per Kran auf Deck 8 verladen. Die Crew begrüßt die Gäste mit einem Glas Champagner. Später stehen einige noch zusammen, man tauscht sich aus. Auch das ist typisch Expedition. Neu sind Maske und Abstand.

Erneut ein überraschender Tag! Und so wundert es nicht, dass der Kapitän für seine Farewell-Ansprache am Abend viel Applaus erhält. Roman Obrist bedankt sich bei den Gästen, dass sie dabei gewesen sind bei dieser ersten Reise unter neuen Vorzeichen. Sein Team und er hätten sich viel Mühe gegeben und für Abwechslung sorgen wollen. „Aber wir freuen uns über Ihre Verbesserungsvorschläge.“ Noch eine Weile stehen die Gäste zusammen. Ein Paar, das im März auf einer Kreuzfahrt mit dem Schiff einer anderen Reederei gestrandet ist, zeigt sich völlig begeistert. Sie haben für September bereits gebucht. Ein Vater, der mit seinen erwachsenen Söhnen an Bord ist, sagt, dass es ihm sehr gut gefallen habe. Aber vielleicht fehlt meinen Jungs etwas Party? Er lacht. Die aber sagen: „Es war einfach nur schön.“ Und schließlich bringt es ein Stammgast auf den Punkt, der diese Reise buchte, weil er so viel Sehnsucht danach hatte, endlich wieder auf einem der Schiffe zu sein. Jetzt sagt er, er sei „wahrlich überrascht von diesem kleinen Abenteuer. Es war eine Reise, die uns reich beschenkt hat.“

Am Morgen läuft unsere HANSEATIC inspiration schließlich in Hamburg ein und macht am Cruise Terminal Altona fest. Den ganzen Tag über wird das Schiff gründlich desinfiziert und für das nächste Abenteuer rund um Dänemark vorbereitet. Die Wetterprognose ist großartig. Unsere Gäste sollten bereit sein, sich überraschen zu lassen.

 

 

 

 

 

5 Tage Unbeschwertheit. In unserem Instagram-Kanal haben wir live über diese Reise berichtet. Anbei einige der schönsten Storys!


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Fotos: Susanne Baade, Text: Dirk Lehmann

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