City-Guide: 10 Tipps für 2 perfekte Tage in... DUBAI

Sie haben sich entschieden, auf eigene Faust zum Start-Ort Ihrer Kreuzfahrt zu reisen? Sie wollen noch ein paar Tage am Ziel-Ort bleiben, bevor Sie nach Hause fahren? Sehr gut! Hier finden Sie ausgesuchte Tipps des Hapag-Lloyd Kreuzfahrten-Teams. Klassische und eher moderne Hotels, arrivierte und angesagte Restaurants, überraschende Bars und gute Cafés. Viel Spaß mit unseren Vorschlägen

Datum: 03.03.2015
Tags: #cityguide #qbara #anantara #thepalm #heritagecollection

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Eine Stadt, die ständig wird und niemals ist: Dubai – das Übermorgen-Land, das Las Vegas des Mittleren Ostens. Wüste und Hochhäuser, Tradition und künstliche Inseln, Abenteuer und Luxus. Vor der Skyline des neuen Stadtteils Dubai Marina breitet sich das “Anantara Resort” aus (1), es ist eines der wenigen echten Ferien-Resorts mit eigenem Park, diversen Pools und Pool-Villen. Eine Tour in die Wüste (8) mit Falkner-Darbietung kann zu den Highlights eines Aufenthaltes gehören (nach Klick auf ein Bild öffnen sich alle Fotos in einer Dia-Show; Fotos: Susanne Baade)

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+++ÜBERNACHTEN+++

1. Die schwarze Limousine sticht durch den Tunnel und taucht fast direkt vor dem Hotel Atlantis wieder auf, Touristen fotografieren den riesigen Kasten mit der größten Suite und der schnellsten Rutsche. Doch der Wagen gleitet weiter – bis ans Ende des obersten Blattes der Palmeninsel. Der Security-Mann grüßt winkend, uns werden kalte Tücher gereicht, und dann checken wir ein ins Anantara Dubai The Palm Resort & Spa. Es ist ein wahrlich bemerkenswertes Hotel: Diverse Gebäude verteilen sich über eine weitläufige Parklandschaft, zwei größere Apartmenthäuser und eine Vielzahl von Bungalows. Dazwischen Wege und Wiesen, Büsche und Bäume und mehrere Pools, einige sind wie künstliche Lagunen gestaltet, andere wie große Sportbecken. Wir bewohnen eine Villa mit riesigem Bad, wundervollem Blick und einem eigenen Plunge-Pool, der in die Terrasse eingelassen ist. Man kann aus der Tür treten und sich einfach fallen lassen. Und dann den Blick genießen auf diese gewaltige Kunstwelt.

2. Mitten drin fühlt sich Dubai City ganz anders an als mancher Höher-Teurer-Verrückter-Superlativ vermuten lässt. Die Häuser stehen enger, die Straßen sind schmaler, das Leben hat ein anderes Tempo. Und man hat hier am ehesten das Gefühl, ein Stück weit in jener Stadt gelandet zu sein, die Dubai vielleicht mal war. Eine sehr luxuriöse Ausführung bieten Häuser der Heritage Collection, wurden vom Denkmalschutz-Amt aufwändig saniert und im traditionellen Stil mit feinen Materialen eingerichtet. Es sind klassisch-arabische Wohnhäuser mit großen Innenhöfen, kühlen Räumen, Dachterrassen zwischen hell getünchtem Sandstein. In einigen Häusern wohnen die Gäste allein, andere teilt man sich anderen Besuchern. Immer aber erlebt man authentische Dubai-Momente. Dazu gibt es einen 24 Stunden Butler-Service und im dazu gehörigen Barjeel Al Arab Restaurant lokale Speisen wie Shorbat Adas, die traditionelle Linsensuppe, Thareed mit Lamm- oder Geflügelfleisch auf dünnem, knusprigen Regag-Brot und Kamel Burger.+++

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+++ESSEN+++

3. Viele internationale Chefs und Spitzenköche betreiben ein Outlet in Dubai, auch der Österreicher Wolfgang Puck, in den USA ein Koch-Superstar. Da gehören Puck 70 Restaurants, seit einigen Jahren ist er verantwortlich für das Catering bei der Oscar-Verleihung, er beschäftigt 5000 Mitarbeiter und macht einen Umsatz von 400 Millionen Dollar. Und der Mann ist jeden Cent wert, den der Besuch in einem seiner Restaurants kostet. Sein Cut Dubai nimmt eine Etage im Luxus-Hotel “The Adress Downtown Dubai” ein, durch große Fenster geht der Blick auf das höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa. Das Restaurant ist spezialisiert auf Steaks von famoser Qualität, selbstverständlich auch vom Wagyu-Beef. Puck garantiert, dass er nur Fleisch aus fairer Tier-Haltung bezieht, nur Bio-Gemüse verwendet und hohe ethische Standards einhält (so gibt es in seinen Restaurants keine Gänsestopfleber). Seine österreichische Herkunft ist den Speisekarten anzusehen – es gibt darauf immer auch “Kasnudeln” und “Wiener Schnitzel”. Wer ohne Reservierung kommt, dürfte abends kaum einen Platz finden.

4. Tradition wird in Dubai oft als Kitsch dargestellt, Plastikpuppen sollen zeigen wie man einst in der Wüste lebte, das Essen, das in diesem Ambiente oft serviert wird, trägt zwar die traditionellen Namen, doch erst wer Threed Deyay, einen Eintopf mit Kartoffeln, Brot, Aubergine und Geflügel einmal wirklich gut gegessen hat, wird die Qualität dieser Speisen schätzen. Als Restaurant mit der besten Küche des Mittleren Ostens gilt zur Zeit das Qbara. Es wird von Colin Clague geleitet, einem auf der Isle of Man geborenen Koch, dessen Leidenschaft für die arabische Küche so überzeugend ist, dass er zum “best Chef in Dubai 2014″ gewählt wurde. Weil das Qbara oft auf Wochen hin ausgebucht ist, empfiehlt sich der Besuch zum Lunch oder – ein echter Tipp! – zum “Early Dinner” von 18 bis 19.45 Uhr.+++

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+++AUSGEHEN+++

5. Supper-Clubs sind gerade in in Dubai. Eine Mischung aus Entertainment und Essen. Man sitzt am Tisch – auf der Bühne, über den Köpfen, zwischen den Reihen der Tische wird Akrobatik geboten und gesungen, es werden Slapsticks aufgeführt und Tänze. Als Bühne für einen bunten Abend mit Essen und Drinks dient das Shangri La-Hotel, es wird an immer unterschiedlichen Tagen in der Woche zu The Act. Und eines der Highlights ist es, wenn der “Bär” durch die Reihen geht und den Gästen den Champagner wegschnappt. Ein großer Spaß. Und, keine Sorge, das Getränk wird erstattet.

 

 

6. Manche behaupten, dass es in Dubai von oben nichts zu sehen gebe außer Baustellen und Wüstensand. Doch das kann nur sagen, wer noch nie in einer der vielen Rooftop-Bars gewesen ist. Diese sind wahrlich spektakulär (das gilt übrigens in allen Fällen auch für die Preise der Drinks): At.mosphere heißt die Bar in der 122. Etage des Burj Khalifa und ist auf 442 Metern in Dubai der Ort für den höchsten Drink. Den besten Blick auf den Turm hat man von The Vault, der Bar in der 71. Etage des Hotels JW Marriott Marquis. Es verteilt sich über zwei Zwillingstürme und gilt mit 355 Metern als sechsthöchstes Gebäude Dubais. Fast lächerlich mag einem da die Lage der Mercury Lounge im Four Seasons Resort Dubai at Jumeirah Beach vorkommen. Doch von der offenen Dachterrasse auf der sechsten Etage hat man einen wahrlich wundervollen Blick über die Stadt im Osten – und den Sonnenuntergang über der Arabischen See im Westen.+++

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+++ERLEBEN+++

7. Born to be wild in der Wüstenmetropole. Seit Ende 2013 gibt es auch in Dubai eine Dependance des Motorrad-Verleihers Eagle Rider. Es werden geführte und Selbstfahrer-Touren angeboten, diverse Motorräder stehen zur Auswahl, und besonders beliebt sind die großen Harley Modelle. Dubai ist ein gutes Pflaster für Motorradfahrer, vor allem für Cruiser: gute Straßen, aufmerksame Verkehrsteilnehmer, striktes Tempolimit, warmes Wetter und eine große Entspanntheit im Verkehr. Perfekt auch für eine Kompensations-Spritztour (denn auf einem Motorrad hat einer oft mehr Spaß als die andere) zu den großartigen Shopping-Malls der Stadt, etwa Dubai Mall und Mall of the Emirates. Einkäufe ab einer bestimmten Gesamtsumme werden ins Hotel gebracht, sollte man ein Motorrad ohne Koffer gewählt haben.

8. Die Wüste ist der Geburtsort dieser Stadt – und wirkt doch sehr fern, wenn man unterwegs ist auf den breiten Highways, die sich durch Hochhausschluchten ziehen. Diverse Agenturen bieten Safaris in die Wüste. Besonders gut und exklusiv sind die Touren von Platinum Heritage. In einem Mercedes G-Modell geht es in die Dünen, man kann in einem luxuriösen Beduinen-Camp übernachten oder sich ein private dinner in der Wüste servieren lassen, und dabei einen Sonnenuntergang erleben, wie man ihn so nur selten erlebt – höchstens vielleicht im “Yachtclub” oder der “Sansibar” an Bord der EUROPA 2…+++

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+++CAFÉS+++

9. Es gibt die hübsche These, dass die TV-Serie “Sex in the City” heute zumindest teilweise in Dubai gedreht werden würde, denn es gibt weltweit kaum ein größeres Schuh-Paradies als The Level Shoe District. Auf rund 9.000 Quadratmetern Verkaufsfläche geht es nur um Wedges, Booties, Ankle Boots, Sandalen, High Heels und und und. Es gibt sogar eine Schuh-Concierge, die die stilbewusste Frau berät, und das sehr hübsch gemachte Vogue-Café, in dem sie ihren Mann lassen kann.

10. Der revanchiert sich mit einem Ausflug in das beliebte Bikers Café am Jumeirah Beach, das sich nicht nur durch eine Ausstellung kultiger Motorräder auszeichnet, sondern durch einige Veranstaltungen wie den “Distinguished Gentleman’s Ride” – bei dem stilvoll gekleidete Herren auf klassischen Motorrädern eine Ausfahrt machen, um sich dann im Café auf einen Snack zu treffen. Ein interessantes kleines Spektakel an einem Ort, an dem sich vor allem große Jungs wohl fühlen.+++

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Einer der überraschenden Orte in Dubai – der kleine Safa Park. Mit Blick auf den Burj Khalifa (6) und das JW Marriott Marquis Hotel. Die Tour mit einer Harley von Eagle Rider gehört zu einem Jungs-Ausflug, die Strände des Jumeirah Beach (10) sind attraktiv. Restaurants wie das Qbara (4) bieten traditionelle Küche mit einem modernen Twist, die Rooftop-Bars bieten nicht nur bemerkenswerte Blicke, sondern auch ein spezielles Interior-Design. Bei der Anreise im Flugzeug liegt einem die noch unbesiedelte Welt zu Füßen – die künstliche Inselgruppe The World 


Hier finden Sie Reisen mit der EUROPA nach Dubai, im Herbst geht es dann für mehrere Reisen mit EUROPA 2 nach Dubai.

 

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