Ursprung des Glaubens im Privatjet ALBERT BALLIN, 2. Teil: Die Wiege der Menschheit, der heilige Fluss und ein Berg aus Gold

Ursprung des Glaubens: Diese Reise im Privatjet ALBERT BALLIN führt die Gäste zu den Heiligen Stätten dieser Welt. Zweiter Teil: Im PASSAGEN BLOG berichten der Kunsthistoriker Dr. Dr. Volker Gebhardt und der Theologe Dr. Christoph Hoellger von der Wiege der Menschheit, die Mystik des heiligen Fluss und einen Berg aus Gold

Datum: 07.12.2017
Tags: #privatjetalbertballin #ursprung #rom #varanasi #angkor
Kilimandscharo-5
Giraffen-4

von Volker Gebhardt (Text) und Christoph Höllger (Bild)


Ngorongoro Krater, Tansania. Am Morgen des zweiten Tags in der wunderbar gelegenen Ngorongoro Crater Lodge mit ihrem perfekten Service und Ambiente steht eine Fahrt zum Olduvai George an. Da hat die Familie Leakey in drei Generationen entscheidende Funde unserer Vorfahren gemacht, die hier vor rund drei Millionen Jahren lebten. Louise Leakey führt die Gäste von Hapag-Lloyd Cruises persönlich. Was ein Genuss ist. Nach und nach öffnet sich der Blick auf die kleinen Dinge in den Steinschichten. Fast kommen wir in unserem Zeitplan durcheinander, wartet in der Anfahrt doch eine von der Natur besorgte Überraschung auf uns: Fünf majestätische Giraffen begleiten über längere Zeit unsere Fahrt und sorgen für zahlreiche Stops der Jeeps, um diese faszinierenden Tiere in aller Ruhe zu beobachten.

Nach den eindrucksvollen Tagen bei den Massai und vielen bleibenden Eindrücken von den Pirschfahrten im Ngorongoro-Krater hebt unser Privatjet ALBERT BALLIN ab mit einem grandiosen Flugmanöver von Kapitän Ramiro Carvalho: Er vollführt beim Start in zwei Wenden einen Panoramaflug entlang des schneebedeckten Bergriesen Afrikas, dem 5895 Meter hohen Kilimanjaro. So können wir aus beiden Fensterreihen rechts wie links die Flanken des mächtigen Berges in aller Ruhe betrachten – und dies bei besten Wetterverhältnissen. Das Erlebnis wirkt noch lange nach, als das Flugzeug sich bereits über den Wassern des Indischen Ozeans Richtung Varanasi in Indien befindet, dem nächsten Ziel dieser Reise im Privatjet.

Varanasi, Indien. Gleich zweimal empfangen wir heute starke Eindrücke vom vielfältigen religiösen Treiben am Ufer des Ganges in der heiligsten Stadt der Hindus, in Varanasi. Erst genießen wir eine Bootsfahrt im Sonnenaufgang. Menschen begehen rituelle Waschungen am Ufer des Flusses, daneben lodern noch die Scheiterhaufen der Leichenverbrennungen der vergangenen Nacht. Beim Frühstück auf einer wunderschönen Terrasse hoch über dem Ganges kreisen die Gespräche immer wieder um die Erlebnisse der ersten morgendlichen Fahrt – und die Rhesusaffen turnen dazu auf den Dächern der Häuser um uns herum. Bei Sonnenuntergang steigen wir erneut in die Boote. Und alle Reiseteilnehmer zeigen sich tief beeindruckt von der emotionalen Grundstimmung an diesem Ort der „Ursprünge“ hinduistischer Gottverbundenheit. Dieser beeindruckende Tag endet mit einem stilvollen Dinner am Hotel-Pool.


Elefant-3
Nilpferd-2

Karakal-1

Aarti-Zeremonie abends in Varanasi-7

Sonnenaufgang ber dem heiligen Flu Ganges-6


von Christoph Hoellger (Text und Bild)


Die Tage am Ngorongoro-Krater bescheren uns auch fantastische Wildbeobachtungen, und wir haben unendlich viel Glück. Alle großen Tiere Afrikas – sogar Giraffen, im Krater eigentlich nicht heimisch – kommen uns vor die Linse. Man braucht kein Tele, sondern eher ein Weitwinkel um die Löwen zu fotografieren. Den fehlenden Leoparden macht ein Karakal wett. Der afrikanische Verwandte des Luchs ist so selten, dass selbst unsere afrikanischen Ranger völlig aus dem Häuschen sind.

Der Reisetraum geht weiter in Kambodscha. Die alte Hauptstadt der Khmer in Angkor hält uns über zwei Tage in Atem. Natürlich ist der berühmte Tempel von Angkor-Wat eins unserer Hauptziele. Und von der Besichtigung bis zum eigens arrangierten Gang über die Baugerüste eines der deutschen Restaurationsprojekte vor Ort bleiben keine Wünsche offen – und keine Fragen unbeantwortet. Der Tempel von Ta Promh ist von Würgefeigen überwuchert, so dass wir neben der mystischen Erfahrung der Verbindung aus Weltkulturerbe und überwältigender Natur auch einen Hauch von Dschungelbuch erleben.

Eher im Flug erleben wir die Shwedagon Pagode in Yangon, ein einzigartiges Meisterwerk der buddhistischen Architektur. Morgens schweben wir aus Kambodscha ein und fahren in die Hauptstadt Myanmars, um diesen wahrhaftigen „Berg aus Gold“, den die Burmesen dem Buddha errichtet haben, zu besichtigen. Wir sind gefangen von der Pracht und vom Treiben, das in dem wichtigsten Sakralgelände des Landes herrscht. Nach der Besichtigung geht es zurück zum Flughafen. Denn das nächste Hotelbett erwartet uns erst im Oman!


TaPromh

Moenche_Shwedagon Pagode
Stupa-Berg aus Gold

Angkor-Wat




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