Horizont: Im Privatjet ALBERT BALLIN in die Welt der Mongolen

Horizont: Im Privatjet ALBERT BALLIN in die Welt der Mongolen. Einer der bekanntesten Historiker Deutschlands, Professor Doktor Guido Knopp, begleitet diese Reise im Privatjet. Im PASSAGEN BLOG berichtet nun Experte Wolfgang Peters über die ersten Etappen dieser besonderen Reise

Datum: 07.07.2017
Tags: #privatjetalbertballin #zentralasien
Buzkaschi
Her mit der Ziege
Buzkaschi II

von Wolfgang Peters (Text und Bild)


Horizont: Im Privatjet ALBERT BALLIN in die Welt der Mongolen. Wir sind aufgebrochen, die Mitte Asiens zu erkunden. Lange Zeit waren diese Länder unter der Fuchtel der Zaren und der Zentralregierung der Sowjetunion kaum voneinander zu unterscheiden. Doch heute geben sich die Zentralasiatischen Staaten große Mühe, ihre Traditionen wieder zu beleben – und zurückzufinden zu ihren Wurzeln.

Schon in Kirgisistan überrascht man uns mit einem wilden, uralten und auch archaisch anmutenden Reiterspiel, Buzkaschi. Zehn wilde, rassige Pferde erinnern an die Erzählungen von jenen mythischen, angeblich Blut schwitzenden Tieren aus dem Ferganatal, die einst bei den Chinesen so begehrt waren. Buzkaschi ist von Afghanistan bis in die Türkei bekannt. Zwei Mannschaften balgen sich vom Pferd aus um eine Gott sei Dank bereits tote und kopflose Ziege, deren Balg wird vom Pferd aus ergriffen, die feindliche Mannschaft versucht, sie dem Besitzer abzujagen. Die Pferde werfen ihre staubigen Nüstern in die Höhe, mit kurzen Peitschen versuchen die Reiter, das Chaos zu dirigieren. Was ein Spektakel.


Golden Eagle
Hasenjagd

Manas_slider


In Kirgisistan, Kasachstan und in der Mongolei geht man auch heute noch mit den Steinadlern jagen. Die schönen Greifvögel bewegen ihre unglaublich kräftigen Schwingen, stürzen sich auf einen erschreckt blickenden Hasen, sind abgerichtet auf Wolf und Fuchs. Ihre stolzen Besitzer haben sie bereits ganz jung aus dem Nest entführt und werden sie nach einem erfolgreichen Jagdleben in die Freiheit zurück geben.

Die Mongolen sind selbst fast schon Adler, auch sie breiten ihre Schwingen aus, tanzen den Adlertanz, bevor sie sich ihrem Volkssport, dem Ringen, hingeben. Knapp bekleidet, gut gepolstert, bewegen sie sich unendlich langsam, bis dann plötzlich blitzschnell der Angriff erfolgt und der Gegner zu Boden geschleudert wird.

Egal, was wir hier sehen dürfen und nie für möglich gehalten hätten, alles wird untermalt von fantastischer, mystischer, einfühlsamer Musik. Die Pferdegeige ist das Instrument der Steppe, ihr Rhythmus gleicht dem Pferdegetrappel, dem Galoppieren, und wenn der Mongolische Mann seinen Obertongesang startet, stockt dem Zuhörer der Atem. Zentralasien, du hast uns begeistert, nie hätten wir für möglich gehalten, in so wenigen Tagen so reich beschenkt zu werden.


Ringer in der Mongolei



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