Das große Glitzern in Saigon: 5 City-Highlights und ein Extra-Tipp für Ho-Chi-Minh-Stadt

Metropole der Motorroller, Paradies der Pho-Nudelsuppe: Ho-Chi-Minh-Stadt – das einstige Saigon – ist ein trubeliger, bunter und freundlicher Ort, der in warmen Nächten funkelt. Wer den Charakter der Stadt spüren möchte, wird in unseren Tipps fündig, inklusive einer Empfehlung unserer Travel Concierges.

Datum: 24.01.2024
Tags: #cityguide

Willkommen in der Welt-Scooter-Metropole. Wir fahren über weite Boulevards und durch enge Gassen, vorbei an Kabelknäueln und Hochhäusern. In der Luft liegt der Duft von Jasmin und Nudelsuppe. Ho-Chi-Minh-Stadt – wie das frühere Saigon seit 1976 heißt – präsentiert sich in einer atemberaubenden Mischung aus Gestern und Heute. Aus der französischen Kolonialzeit stammen beeindruckende Bauten wie das Opernhaus, das Hauptpostamt oder die Notre-Dame-Basilika, die mit importierten Materialien errichtet wurde. Drumherum herrscht geschäftiges Treiben, Motorroller sind allgegenwärtig, die Straße zu überqueren ist eine Kunst. Wichtig dabei: Niemals rückwärts gehen!

 

1. ON Tour

Sieben Millionen Scooter auf acht Millionen Einwohner sind ein eindeutiger Beweis dafür, wie man am schnellsten durch die Stadt braust: in Schlangenlinien wie der Saigon River. Auf ein Gefährt passen ein Mann, eine Frau und zwei Kinder. Eventuell auch eine mit Seilen festgezurrte Wohnzimmereinrichtung. Aber auch: ein neugieriger Besucher! Es ist ein unvergessliches Vergnügen, ein Teil dieses niemals versiegenden Motorroller-Stroms zu werden. Vespa Adventures bietet verschiedene Toure an, etwa, etwa „The Insider's Saigon“ oder „Saigon After Dark“ – inklusive Drink in einer Rooftop-Bar und Streetfood-Erlebnis.

2. NUDELSUPPEN-City

Eine Pho – mit langem „o“ – ist mehr als ein Grundnahrungsmittel. Für eine gute Nudelsuppe nimmt man lange Wartezeiten in Kauf, bis man genussvoll losschlürfen darf. Es gibt zwei grundsätzliche Zubereitungsarten: Nach dem Rezept aus Hanoi zeigt sich die Suppe hell und dezent gewürzt, im Süden liebt man eine dunkle Pho mit Koriander, Kumin und Thai-Basilikum. Weltberühmt wurde das Restaurant Pho 2000, weil sich hier US-Präsident Bill Clinton über eine Schüssel Suppe nach Hanoier Art beugte. Sehr beliebt ist auch das Pho Le, denn die über dem Grill gerösteten Knochen machen die Brühe sehr aromatisch. Dazu wird die Suppe nach Saigon Art serviert mit Zimt und Zitronengras. Die Wartezeit lohnt sich!


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3. WINKEKATZEN UND Lacquerware

Das gesamte Ballungsgebiet umfasst eine Fläche, fast drei mal so groß wie Berlin. Ho-Chi-Minh-Stadt hat 19 Bezirke, der spannendste heißt schlicht „District 1“. Es gibt unzählige Restaurants und Bars. Das Herz von „District 1“ schlägt in der Ben Tanh MarkthalleDer Duft von Gewürzen liegt in der Luft, das Angebot reicht von exotischen Lebensmitteln bis zu Designertaschen (vermutlich sind die wenigsten echt, leicht zu erkennen an den kreativ variierten Logos), es gibt Lacquerware und Winkekatzen. Auf der Suche nach Mitbringseln? Hier findet sich etwas.

4. FLUSSFAHRT 

Es ist warm, sehr warm, und auch ein bisschen laut. Da sind Besucher dankbar für eine kurze Auszeit. Die Lotusblumen im Botanischen Garten erfreuen die Seele. Wir empfehlen eine Ausfahrt auf dem Saigon River. Der sanfte Fahrtwind schenkt Erfrischung, die Stadt zeigt sich aus einer ganz anderen Perspektive. Saigon River Tour bietet Fahrten bis ins Mekong Delta oder zu den kleinen Inseln im Fluss. Zu denen gehört auch der „schwimmende Tempel“ Phu Chau. Besonders in der Abenddämmerung ist diese Bootsfahrt empfehlenswert, wenn die die Ufer säumenden Biergärten und Beachclubs leuchten.

5. ÜBER DER STADT

Eine wunderbare Art, die vielen Eindrücke der lebhaften Megastadt auf sich wirken zu lassen, bietet der Blick von oben. Vom Saigon Sky Deck, der Aussichtsplattform des Bitexco Financial Tower (dem charakteristischen Hochhaus mit der Helikopter-Landeplattform) sieht man weit über die Stadt – am schönsten ist der Blick bei Sonnenuntergang. Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, dafür einer Zeitreise nicht abgeneigt ist, gönnt sich einen Drink in der „Rooftop Garden Bar“ im Rex Hotel, wo das US-Militär in den 1960er Jahren Pressekonferenzen abhielt – auch als die „five o’clock follies“ verspottet. Im Social Club auf dem Dach des luxuriösen Hôtel des Arts Saigon wird der grandiose Ausblick mit lässigen Lounge-Beats untermalt. Und unten fließt der ewige Strom der Motorroller. 

Text: Redaktion, Fotos: Susanne Baade

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