Aus unserer Weihnachtsbäckerei auf See – Haselnussmakronen und Pfauenaugen

Neben Lebkuchenherzen, Zimtsternen und Kipferln gelten Makronen und Mürbeteigplätzchen als typisches Adventsgebäck. Auf unsere Frage nach ihren Lieblingsklassikern haben uns die Küchenteams von EUROPA 2 und HANSEATIC inspiration süße Weihnachtsgrüße geschickt. Mit Rezept.

Datum: 27.11.2020
Tags: #mseuropa2 #europa2 #kulinarik #hanseaticinspiration

Mhmm, wie das duftet! Das feine Aroma von Vanille, die Würze gemahlener Haselnüsse, die herbe Süße edelbitterer Schokolade, der markante Mürbeteig – dieser Duft ist typisch für die Weihnachtsbäckerei. Nussmakronen sind ein klassisches Adventsgebäck. Ihr Ursprung geht zurück auf die arabische Küche. Backwerk mit süßer Mandel-, bzw. Haselnusscreme wurde traditionell zum Neujahrsfest gereicht. Als Maccarruni verbreitete sich das arabische Nussgebäck über Italien in ganz Europa. In Deutschland sind Makronen seit dem 17. Jahrhundert belegt.

Der Mürbeteig kommt in allen Küchen der Welt vor. Die süße Variante der Pfauenaugen hat seinen Ursprung als Linzer Auge. Dessen Basis bildet traditionell ein dunkler Mürbeteig, als Füllung dient die typisch dunkelrote Ribiselmarmelade, auch Johannisbeergelee. Beide Gebäckarten lassen sich gut lagern, am besten in einer mit Papier ausgelegten Blechdose, möglichst außerhalb der Reichweite von allen, die dem Duft nicht widerstehen können.

Aus unserer Weihnachtsbäckerei auf See kommen beide Plätzchensorten leicht verfeinert. Und somit noch etwas unwiderstehlicher. Mit dieser süßen Versuchung von EUROPA 2 und HANSEATIC inspiration kann man sich ein wenig vom Flair des Bordlebens unserer Schiffe nach Hause holen. 

Aus der Weihnachtsbäckerei unserer EUROPA 2 – Haselnussmakronen

 

Zutaten
250 g Zucker • 3 Eier • 300 g gemahlene Haselnüsse • 100 g Mehl • Mark von einer Vanillestange • Abrieb von einer Zitrone • einige ganze Haselnüsse und etwas Eiweiß zur Seite legen für die Garnitur

Zubereitung
Alle Zutaten in einer Schüssel oder in einem Schlagkessel gut vermengen. Den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Mit einem Eisportionierer oder Löffel einzelne Portionen abstechen, zu Kugeln formen und auf Backbleche mit Backpapier absetzen. Vor dem Backen jeweils eine durch Eiweiß gezogene Haselnuss mittig auf der Kugel platzieren. Bei 180 Grad Umluft 10 Minuten backen. Nachdem die Makronen ausgekühlt sind, kann man das Gebäck in Kuvertüre tunken oder mit Blattgold verzieren.

Gutes Gelingen wünscht Ihnen das Küchen-Team der EUROPA 2
Küchenchef Timon Michael Lohrengel und Chef Patissier Walid Elsayed

 

Aus der Weihnachtsbäckerei unserer HANSEATIC inspiration – Pfauenaugen

 

Zutaten
125 g weiche Butter • 1 Prise Salz • 75 g Zucker • 1 Vanilleschote • 1 Ei, Größe M • 200 g Mehl (Typ 405)  • 1 Msp. Backpulver • Mehl zum Verarbeiten • Puderzucker zum Bestreuen • 100 g rotes Johannisbeergelee

Zubereitung
Butter, Salz, Zucker und Vanillemark mit den Quirlen des Handrührgeräts gut schaumig schlagen. Das Ei unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, dazugeben und die Zutaten mit den Knethaken rasch zu einer glatten Teigkugel verkneten. Den Teig etwas flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank kaltstellen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Den Teig auf ein wenig Mehl ca. 3 mm dünn ausrollen. Mit einem Glas oder einer Ausstechform ca. 7 Zentimeter durchmessende Plätzchen ausstechen und mit etwas Abstand zueinander auf das Blech legen. Aus der Hälfte der Plätzchen mit einem Ausstecher in der Mitte kleinere Kreise ausstechen. Die Plätzchen im Ofen auf Mittleren Einschub ca. 10-12 Min. goldgelb backen und heraus nehmen.

Die Plätzchen mit den Löchern noch heiß mit Puderzucker bestreuen. Das Johannisbeergelee aufkochen und glattrühren. Die ungelochten Plätzchen mit Gelee bestreichen, dann die mit der Öffnung darauf setzen, leicht andrücken und das Loch mit dem Gelee auffüllen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Viel Spaß mit dem süßen Mürbeteig,
Uwe Kaczmarek, Chef Pastry der HANSEATIC inspiration

 

 


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Fotos: von Bord, Marco Ferchl, Susanne Baade

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