City-Guide: 10 Tipps für 2 perfekte Tage in... AUCKLAND

Den Pazifik im Osten und das Tasmanische Meer im Westen – bei dieser Lage verwundert es nicht, dass jeder dritte Einwohner Aucklands ein Segelboot besitzt – die Locals nennen ihre Stadt „City of Sails“. Viel Spaß mit unseren 10 Tipps für 2 perfekte Tage in Auckland.

Datum: 20.02.2020
Tags: #cityguide
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Sugar-Club

+++ÜBERNACHTEN+++

1. EXZENTRISCH: Wer es ausgefallen mag, wird das Hotel DeBrett lieben. Das historische Gebäude an der Stelle, an der 1841 Aucklands erstes Hotel errichtet wurde, zeigt sich heute als verspieltes Luxushotel. Jedes der 25 Zimmer ist individuell eingerichtet – zwischen Retro und Moderne, ausgestattet mit authentischer Kiwi-Kunst und nostalgischen Fotos. Dazu schöne Details: das Atrium mit Glasdach, der grandiose Kronleuchter, das souverän-moderne Restaurant. Unbedingt probieren: Hiramasa Kingfish Ceviche mit Wassermelone. Zum Abschluss empfehlen wir einen Nightcap in der Art Deco-Bar des Hauses.

2. ELEGISCH: Ein elegantes Wohnhaus im poshen Stadtteil St. Marys Bay birgt die ultraluxuriösen Apartments der St Mary’s Residences. Die Fünf Sterne-Oase, zehn Minuten von der Stadtmitte entfernt, bietet Luxus pur: Champagner, frisch zubereitete Speisen, hochwertige Kosmetik, aufwändige Blumen-Bouquets, Butler-Service, eigene Limousine. Entspannung in privater Atmosphäre, das ist das Credo. Am Abend kann man hier Stunde um Stunde auf der Terrasse sitzen und bei klarem Sternenhimmel den Blick auf die Stadt genießen.+++


+++ESSEN+++

3. HIMMLISCH: Der Sugar Club versüßt den Blick aus der 53. Etage des Sky Towers. Einmal pro Stunde dreht sich das Top-Restaurant von Küchenchef Al Brown um die Achse des Fernsehturms und bietet einen Rundumblick. Dazu gibt es exotische Fusion-Küche, serviert als Degustationsmenü. Tipp: die Sugar Club-Cocktails. Zum Beispiel der Odalisque aus Cachaca, Jasmin, Limone und Holunderblüte. Tagsüber dient der Tower als Spielwiese für Adrenalin-Junkies, mit einem Sky Walk in 192 Metern Höhe.

4. WACHGEKÜSST: Schwarze Vorhänge, anthrazit-farbene Lederstühle, dunkle Tische und Möbel – das stylishe Ambiente eines der besten Restaurants der Stadt. Lange war das heute glamouröse Clooney ein baufälliges Warenhaus. Inzwischen lässt hier Küchenchef Des Harris eine konsequent modernisierte Kiwi-Cuisine servieren, etwa Lamm mit karamelisiertem Joghurt, Sonnenblumen, Valrhona, Veilchen und Granatäpfeln. Ein Geschmacks-Erlebnis! Nach dem Dinner lohnt sich ein Besuch im Victoria Park Market, das einstige Fabrikgelände im viktorianischen Stil ist heute ein Hotspot für das Nachtleben.+++


+++AUSGEHEN+++

5. AUF DEM DACH: In ihrem `früheren Leben´ war die Tyler Street Garage ein Parkplatz – jetzt ist es ein Treffpunkt für Musiker und DJs und Konzerte an fast jedem Abend. Die Rooftop-Bar ist perfekt für einen entspannten Sundowner. Die Bar liegt in unmittelbarer Nähe der Auckland Waterfront.



6. OHNE DACH: An lauschigen Sommertagen macht die Bar im Fort Street Union Gebäude besonders Laune. Der Weg hinein führt durch eine schmale Tür, eine steile Treppe hinauf und an einigen Badewannen voller Pflanzen vorbei – bis die Gäste in der obersten Etage des 100-jährigen Backstein-Gebäudes ohne Dach unter offenem Himmel stehen. Es gibt Craft-Beer und das „Signature Dish“ – das beste Brathuhn Aucklands.+++


+++ERLEBEN+++

7. INSEL-REICH. Um den Charme einer Stadt am Wasser zu erleben, muss man auf ein Boot. Waiheke Island, 35 Minuten mit der Fähre von Auckland City entfernt, ist ein Ort der Sommerfrische mit einem Hauch Südseefeeling. Zudem gibt es mehrere Weingüter auf der Insel, das „Wine Tasting“ kombiniert man mit einem „long lunch“. Oder man unternimmt einen Kayak-Ausflug nach Rangitoto Island

8. ERD-REICH. Matakana ist der Ausflugsort für Auckländer schlechthin, und in 40 Minuten leicht und locker mit dem Auto zu erreichen. Das kleine Dorf liegt hübsch, umgeben von rund 30 Weingütern und Olivenhainen. Die Restaurants sind spezialisiert auf organic local food, am Wochenende lockt der Farmer’s Food Market mit seinen Delikatessen.+++


+++CAFÉS+++

9. PREISGEKRÖNT. „Was wir essen, muss nicht nur fantastisch schmecken, sondern wir wollen uns dabei auch fantastisch fühlen.“ Das ist das Motto von Küchenchef Megan May und ihrem Partner, dem Architekten und Designer Jeremy. Die beiden sind die Masterminds hinter der preisgekrönten Little Bird Unbakery-Kette, bekannt für spektakuläre Kreationen aus Bio-Zutaten. Wir empfehlen einen Detox Smoothie zum himmlischen Kuchen.

10. DIE QUAL DER WAHL: Die Auckland Art Gallery zeigt ihre eindrucksvolle Sammlung regionaler Kunst in einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das von einem trans-tasmanischen Architekten-Team umgebaut wurde – ein Architekt aus Sydney und einer aus Auckland. Die Architektur lohnt den Besuch genau so wie die Kunst. Und weil Kunst hungrig macht, freut man sich über das sonnige Auckland Art Gallery Café.+++


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Fotos: Archiv (1), St Marys Residence (2), Sugar Club (1), New Zealand Tourism (2), Little Bird Unbakery (1), Hotel DeBrett (1), Auckland Art Gallery (1)

Autorin Anya Kussler lebt seit 17 Jahren in Auckland. Sie ist ein begeisterter Fitness-Fan, liebt Trail-Running und Hiking und ist vor allem wegen des Outdoor-Lifes ans andere Ende der Welt gezogen.

 

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