City-Guide: 10 Tipps für 2 perfekte Tage in... AUCKLAND

Sie haben sich entschieden, auf eigene Faust zum Start-Ort Ihrer Kreuzfahrt zu reisen? Sie wollen noch ein paar Tage am Ziel-Ort bleiben, bevor Sie nach Hause fahren? Sehr gut! Hier finden Sie ausgesuchte Tipps des Blog-Teams von Hapag-Lloyd Cruises. Klassische und eher moderne Hotels, arrivierte und angesagte Restaurants, überraschende Bars und gute Cafés. Viel Spaß mit unseren Vorschlägen

Datum: 03.12.2016
Tags: #cityguide
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Den Pazifik im Osten und das Tasmanische Meer im Westen – bei dieser Lage verwundert es nicht, dass jeder dritte Einwohner Aucklands ein Segelboot besitzt und die Locals ihre Stadt „City of Sails“ nennen. Markantes Wahrzeichen dieser sich über 48 schlummernde Vulkane ausdehnenden Metropole ist der Sky Tower: 328 Meter misst der höchste Turm der südlichen Hemisphäre, der auch als Orientierungspunkt für Neuankömmlinge taugt, die sich im Gewirr der Einbahnstraßen verlaufen. Weit geht der Blick vom Tower – über die Waterfront mit ihrer neuen Ausgehmeile (siehe Tipps 5 und 6)  bis zu den Waitakere Ranges im Westen. Der magische Sonnenuntergang lässt sich beim Dinner im Sugar Club (3) genießen oder bei einem nächtlichen Kayak-Ausflug nach Rangitoto Island (7). Viel Spaß mit unseren Tipps für die wundervolle Metropole Neuseelands


+++ÜBERNACHTEN+++

1. EXZENTRISCH: Wer es ausgefallen mag, wird das Hotel DeBrett lieben. Das historische Gebäude steht da, wo 1841 Aucklands erstes Hotel errichtet wurde. Der Modebezirk der High Street liegt nah, die Nachtclubs und Bars der Fort Lanes. Einst eine Backbacker Lodge, zeigt sich das DeBrett heute als verspieltes Luxushotel. Jedes der 25 Zimmer ist individuell eingerichtet, in einem Stil zwischen Retro und Moderne, ausgestattet mit authentischer Kiwi Kunst und nostalgischen Fotos. Dazu gibt es manch schönes Detail: das Atrium mit Glasdach, der grandiose DeBrett Kronleuchter, das souverän-moderne Restaurant. Auf die Teller kommt umwerfend-leckere Kost, etwa Hiramasa Kingfish Ceviche mit Wassermelone, Daikon, Kokusnus und Koriander. Anschließend empfehlen wir einen Nightcap in der entspannten Art Deco-Bar des Hauses. Und danach freut man sich auf die sündenvoll weichen DeBrett-Betten.

2. ELEGISCH: Ein elegantes Wohnhaus im poshen St. Marys Bay birgt die ultraluxuriösen Apartments der St Mary’s Residences. Die Fünf Sterne-Oase, zehn Minuten von der Stadtmitte entfernt, bietet Luxus pur: Champagner, frisch zubereitete Gourmet Kost, hochwertige Kosmetik, aufwändige Blumen-Bouquets, Butler-Service, ein eigener Chauffeur. Entspannung in privater Atmosphäre, das ist das Credo der St Mary’s Residences Apartments. Am Abend möchte man hier am liebsten Stunde um Stunde auf der Terrasse sitzen und bei klarem Sternenhimmel den Blick auf die Stadt genießen. Shopping-Fans sind in fünf Minuten zu Fuß bei Aucklands Top-Boutiquen in Herne Bay, wo originelle Kiwi Designer wie Vicky Taylor ihre Kunden beraten.+++


+++ESSEN+++

3. HIMMLISCH: Der Sugar Club versüßt den Blick aus der 53. Etage des Sky Towers. Einmal pro Stunde dreht sich das Top-Restaurant von Küchenchef Al Brown um die Achse des Fernsehturms und bietet einen Rundumblick. Ein Fest fürs Auge – und für den Gaumen. Exotische Fusions-Küche serviert als Degustationsmenü mit einer Auswahl von drei bis sieben Mini Gerichten, zubereitet mit regionalen Zutaten. Für die Einrichtung ließen sich die Ausstatter vom Film italienischen Film „I am Love“ inspirieren, in dem sich Tilda Swinton in ihrer Rolle einer sinnlichen Kochleidenschaft hingibt. Tipp: die Sugar Club-Cocktails, zum Beispiel der Odalisque aus Cachaca, Jasmin, Limone und Holunderblüte. Tagsüber dient der Tower übrigens als Spielwiese für Adrenalin Junkies, die sich in 192 Metern Höhe auf einen luftigen Sky Walk begeben können.

4. VERRUFEN: Schwarze Vorhänge, anthrazit-farbene Lederstühle, dunkle Tische und Möbel – das perfekt stylishe Ambiente eines der besten Restaurants der Stadt. Noch vor zehn Jahren war das glamouröse Clooney ein baufälliges Warenhaus. Heute lässt Küchenchef Des Harris hier eine konsequent modernisierte Kiwi-Cuisine servieren, etwa Lamm mit karamelisiertem Yoghurt, Sonnenblumen, Valrhona, Veilchen und Granatäpfeln. Ein Geschmacks-Erlebnis! Freemans Bay, das Viertel, in dem das Clooney liegt, war einst verrufen. Seit einiger Zeit erlebt der Stadtteil einen Boom, Bars und Restaurants eröffnen, Shops und Malls. Wir empfehlen danach einen Besuch im Victoria Park Market, die nahe der gleichnamigen Grünanlage gelegene Fabrikanlage im viktorianischen Stil diente einst der Verbrennung von Müll und ist heute ein Hotspot für das Nachtleben der Stadt.+++

 

+++AUSGEHEN+++

5. AUF DEM DACH: In ihrem `früheren Leben´ war die Tyler Street Garage ein Parkplatz – jetzt ist sie ein Mecca für Musiker und DJs. An so gut wie jedem Wochentag kann man hier Konzerte erleben oder ordentlich tanzen, dazu wird ein umfangreiches Sortiment an leckeren Snacks geboten (Pizza, Salat, Oliven). Die Rooftop-Bar ist perfekt für einen entspannten Sundowner mit Freunden, und der superfreundliche Service serviert schnell. Die Bar liegt zentral im Britomarkt Bezirk, in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs und der Auckland Waterfront mit dem hippen Wyndham Quarter.



6. OHNE DACH: An lauschigen Sommertagen macht die Bar im Fort Street Union Gebäude besonders Laune. Der Eingang hat was urig-skurriles – erst geht es durch eine schmale Tür, dann geht es eine steile Treppe hinauf und an einigen mit Pflanzen bewachsenen Badewannen vorbei – bis die Gäste in der obersten Etage des 100-jährigen Backstein-Gebäudes ohne Dach unter offenem Himmel stehen. Hier kann man oft Live-Musik hören, dazu Craft-Beer schlürfen und das Fort Street „Signature Dish“ knabbern – ein in ganz Auckland berühmtes Brathuhn.+++

 

+++ERLEBEN+++

7. INSEL-REICH. Um den Charme einer Stadt am Wasser zu erleben, muss man auf ein Boot steigen. Waiheke Island, 35 Minuten mit der Fähre von Auckland City, ist ein Ort der Sommerfrische mit einem Hauch Südseeperle und Genuss-Tripp. Denn es gibt mehrere Weingüter auf der Insel, und ein Besuch ohne „Wine Tasting“ wäre ein Fehler. Am besten kombiniert mit einem „long lunch“, genau, es dauert sehr sehr lang. Schon die Fahrt mit der Fähre von und nach Waiheke ist ein Erlebnis. Wer noch näher ans Wasser will, dem empfehlen wir einen Nachtkayak Ausflug nach Rangitoto Island. Am späten Nachmittag paddelt man los, wandert dann zum Zipfel eines Vulkans, um von da bei einem leichten Snack der Stadt beim Funkeln zuzusehen. Ganz großes Kino.

8. ERD-REICH. Matakana ist der Ausflugsort für Auckländer schlechthin, und in 40 Minuten leicht und locker mit dem Auto zu erreichen. Das kleine Dorf liegt hübsch, umgeben von rund 30 Weingütern und Olivenhainen, und es hat ein kleines aber interessantes Angebot an sehr authentischen Restaurants, die spezialisiert sind auf organic local food. Bei Wochenend-Ausflüglern besonders beliebt ist der Farmer’s Food Wochenendmarkt, auf dem frisches Gemüse, Obst und jede Menge Delikatessen angeboten werden.+++

 

+++CAFÉS+++

9. PREISGEKRÖNT. „Was wir essen, muss nicht nur fantastisch schmecken, sondern wir wollen uns dabei auch fantastisch fühlen.“ Das ist das Motto von Küchenchef Megan May und ihrem Partner, dem Architekten und Designer Jeremy. Die beiden sind die Masterminds hinter der preisgekrönten Little Bird Unbakery-Kette, bekannt für spektakuläre Kreationen aus den feinsten Bio-Zutaten, die immer frei sind von Gluten, Milchprodukten, Zucker und Soja. Der Laden boomt (die Yogis stehen besonders drauf), und in Auckland gibt es mittlerweile drei Filialen. Wir empfehlen die Detox Smoothies, den himmlischen Kuchen und den sehr schmackhaften Kräuter-Kaffee.

10. DIE QUAL DER WAHL: Die Auckland Art Gallery an der Ecke der Kitchener Street zeigt ihre eindrucksvolle Sammlung regionaler Kunst in einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das von einem trans-tasmanischen Architekten-Team umgebaut wurde – ein Architekt aus Sydney und einer aus Auckland. Die Architektur lohnt den Besuch, und die Kunst sowieso, etwa das Prachtstück aus knallbunten Stoffblumen an der Decke des Foyers. Kunst macht hungrig, und das sonnige Auckland Art Gallery Café ist ein beliebter Ort für eine Pause. Der Mojo Kaffee schmeckt prima, und die zünftige Speisekarte liefert dezente kleine Bissen und Salate. Danach ein Spaziergang durch den Albert Park, wohl Neuseelands ältester, mit stattlichen alten Eichen und historischen Bauten, ist dann – wie man hier sagt – „the icing on the cake“.+++


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Fotos: Archiv (1), St Marys Residence (2), Sugar Club (1), New Zealand Tourism (2), Little Bird Unbakery (1), Hotel DeBrett (1), Auckland Art Gallery (1)


Mit Hapag-Lloyd Cruises nach Auckland



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Autorin Anya Kussler lebt seit 17 Jahren in Auckland. Sie ist ein begeisterter Fitness-Fan, liebt Trail-Running und Hiking und ist vor allem wegen des Outdoor-Lifes ans andere Ende der Welt gezogen.

 

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