Koh-i-Nor: der Privatjet ALBERT BALLIN und der mythische Diamant

Koh-i-Nor: der Privatjet ALBERT BALLIN und der mythische Diamant. Diese Reise auf den Spuren des „Berg des Lichts“ genannten Juwels führt zum Tower von London und zum Palast von Isfahan, es geht zum Taj Mahal und in eines der Zentren des neuen Reichtums – Dubai.

Datum: 11.09.2016
Tags: #privatjetalbertballin #kohinor #diamantenreise
06 Towerbridge am Abend
07 Juwelen satt, V&AMuseum
07Changing of the gards

von Wolfgang Peters (Fotos und Text)


Koh-i-Nor: der Privatjet ALBERT BALLIN und der mythische Diamant. Ein wenig eigenwillig ist unser Ansinnen vielleicht schon – wir machen uns auf, den Spuren des wohl berühmtesten Diamanten der Weltgeschichte zu folgen: Diese Reise führt uns erst ins Herz des Britischen Weltreiches, welches das Juwel sein eigen nennt. Dann zum Bruder des Diamanten in der grandiosen Schatzkammer der Staatsbank von Teheran. Über die glanzvolle Hauptstadt des alten Persiens, Isfahan, fliegen wir zum Ursprung des Steins im Saal des Pfauenthrones zu Delhi. Krönender Abschluss unserer Juwelenreise ist der Besuch eines der Höhepunkte der islamischen Architektur, des Taj Mahals. Bevor es dann über den Hort der neuen Reichen, Dubai, wieder nach Hause geht.

Begleitet von einer Juwelenexpertin aus dem Hause Wempe speisen wir des Abends im Wakefield Tower des Towers zu London. Wir stehen allein vor den Kronjuwelen und erblicken den König der Steine in der Krone der Königin Mutter. Wir frühstücken im Victoria und Albert Museum noch vor der Öffnung des Hauses und dürfen unter Begleitung einer Kuratorin der Schatzkammer unsere Aufwartung machen. Wir bewundern Cartiers „Tutti Frutti“, ein Collier welches einst den Hals von Lady Edwina Mountbatton schmückte. Und wir sehen – ohne dass andere Besucher zugegen sind – die muschelförmige Weintasse des Shah Jahan, wissend, dass wir an unserem nächsten Reiseziel keinen Wein bekommen werden.


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16 Unglaubliches Isphahan
12 Shah Tahmsasp und Kaiser Humayun

Koh-i-Noor bedeutet „Berg des Lichts“, die Worte beschreiben Größe und Strahlkraft des Steins. Und dieser dem indischen Herrscher vom persischen Nadir Shah entwundene Diamant, der einst das Auge des Pfauen im vielbesungenen Pfauenthron zu Delhi zierte, hat in Teheran seinen großen Bruder: Daria-i-Noor, „Meer des Lichts“. Auch der war schon einmal in London, an der Brust des Nasr-ed-Din Shah, als dieser im Jahre 1873 Königin Victoria einen Besuch abstattetete.

Die Schatzkammer der persischen Hauptstadt ist noch viel eindrucksvoller als die Londoner Schätze: ein Globus aus Edelsteinen, die Kronen der Kadjaren und Pahlaviden, die Krone Farah Dibas und die diversen indisch-persischen Throne. Unbeschreiblich. Unzählige Diamanten, Smaragde groß wie Hühnereier, man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Die Inschrift im Fort zu Dehli sagt alles aus über den Anspruch der Mongolen auf die Weltherrschaft. „Wenn es das Paradies auf Erden gibt, dann ist es hier, dann ist es hier, dann ist es hier…“ Leider wurde die Anlage von Nadir Shah 1739 geplündert, der Pfauenthron in Einzelteile zerlegt, nach Iran transportiert, der Koh-i-Noor ging den gleichen Weg. Die Mogulen sollten sich von diesem Schlag nie wieder erholen. Und konnten froh sein, dass man ihnen nicht auch noch die architektonischen Juwelen entwendete, und das Taj Mahal an Ort und Stelle ließ.


03 Taj Mahal
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09 Krone der Kaddjaren

Einen Tag im wunderbaren Nachmittagslicht vor diesem Juwel aller islamischen Bauten, den übernächsten Tag vor den Juwelen der modernen Architektur. Ein Kontrast, wie er größer nicht sein könnte. Die Perlenhändler vom Golf, den Mogulen durchaus bekannt, sind zu Dienstleistern geworden, ihr Imperium aus Öl und Gold hat die Perser- und Mogulreiche längst abgelöst. Der Turm zu Babel wurde hier verwirklicht. Und man wundert sich nur, dass sie nicht noch den Koh-i-Noor auf die Spitze ihres Burj al Khalifa gesetzt haben.

Eine Juwelenreise, wie es sie nie gegeben hat. Begleitet von Experten und Liebhabern der schönen Künste und der islamischen Welten, von Liebhabern Indiens und Persiens. Am Ende der Reise sind wir alle süchtig. Nein, nicht nach den Juwelen, sondern nach dem Reisen im Privatjet. Exklusiver kann man die Welt nicht kennenlernen. Und da tragen wir es mit Fassung, dass man uns für ein wenig „eigenwillig“ hält – wenn wir mit ALBERT BALLIN abheben auf den Spuren eines der berühmtesten Diamanten der Weltgeschichte. Oder wenn wir im Frühjahr 2017 der Route der Panamericana folgen. Denn wir wollen vor allem eins: intensiv die Welt erleben.


04 Dubai
09 Weinschale von ShahJahan
02 Wachwechsel in Delhi


Wolfgang_Peters_quer_pushresetWolfgang Peters verfügt als Reiseleiter über die langjährige Erfahrung unzähliger Privatjet-Reisen. Der gebürtige Sylter lebt in Thailand, ist aber ständig unterwegs… Wo gerade, das kann man in seinen Internet-Seiten nachlesen: www.reisediwan.com




ALBERT BALLIN, Reisen im Privatjet mit maximal 44 Gästen. 2017 nach Südamerika und Australien, in die Mongolei und den Himalaya. Einmalige Erlebnisse abseits der üblichen Reiserouten. Weitere Infos zu dieser und anderen Reisen mit dem Privatjet ALBERT BALLIN finden Sie auf der entsprechenden Übersichtsseite zum Privatjet bei Hapag-Lloyd Cruises.

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