Ins grüne Zauberreich: Cornwall Gartenreise mit MS EUROPA

Der Golfstrom bringt den Britischen Inseln nicht nur viel Regen, sondern verwöhnt sie mit einem milden Klima. Deshalb gibt es hier prächtige Gärten. Im Sommer hatten die Gäste der EUROPA die Gelegenheit, einige besonders schöne zu besuchen

Datum: 04.10.2014
Tags: #mseuropa #lostgardensofheligan

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In einer kleinen Serie berichtet Dagmar Steffen, die Journalistin und langjährige stellvertretende Chefredakteurin des Magazin „Country“, über ihre Reise mit der EUROPA zu den schönsten Gärten der Britischen Inseln. Teil 2:

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Mehr als eine gärtnerische Spielerei: Die grünen Skulpturen stehen für die Kraft des Lebens in den Lost Gardens of Heligan 

Riesen, Helden und ein Wunder: Die Lost Gardens of Heligan

eine Reisereportage von Dagmar Steffen (Fotos und Text)

 

Mit 300.000 Gästen im Jahr sind die „Lost Gardens of Heligan“ Englands meist besuchter Garten und dürfen bei dieser Cornwall Gartenreise mit der EUROPA nicht fehlen. In diesem Garten ist alles gigantisch: der Schlucht-, der Dschungel- und Landschaftsgarten, die 60 Meter großen Rhododendren, die Baumfarn- und Rhabarberriesen. Wer darüber den Wegweiser zum „Melon Yard“, dem Küchengarten hinter Ziegelmauern übersieht, verpasst aber das Wesentliche – eine Reise in die Vergangenheit und die Begegnung mit den Gärtnern, die einst das gesamte, 30 Hektar große Gartenparadies am Leben hielten.

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Mangold, Riesenrhabarber und Baumfarne: perfektes Reiseziel für all jene, die sich mal richtig klein fühlen wollen

Dort wo schon vor hundert Jahren Obst und Gemüse für die Besitzerfamilie Tremayne angebaut wurde, scheint die Zeit still zu stehen. Die Türen zu den restaurierten alten Gewächshäusern und Schuppen zwischen den akuraten Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeeten stehen offen. Die Geräte liegen da, als seien die Gärtner nur kurz in die Pause gegangen ­– sie kehrten nie zurück. Vierzehn von ihnen haben ihre Namen in die Wand des Klohäuschens geritzt, bevor sie genau vor hundert Jahren als Soldaten in den ersten Weltkrieg zogen. Ihnen wurde hier ein ungewöhnliches Denkmal gesetzt, vielleicht das ungewöhnlichste Kriegerdenkmal auf der Welt: ihr altes Klohäuschen. An den Außenmauern hängen ihre Portraitfotos. Infotafeln machen uns mit jedem einzelnen von Ihnen bekannt.

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Ein berührender Ort der Erinnerung: an Gärtner, die den Spaten gegen das Gewehr tauschen mussten

Das gesamte Anwesen verfiel für die nächsten 80 Jahre in einen Dornröschenschlaf. Per Zufall entdeckte der Visionär und Musikproduzent Tim Smit die völlig verfallenen, von Unkraut überwucherten Gartenanlagen 1990, nachdem ein verheerender Sturm über das Gelände gefegt war. Und es grenzt an ein Wunder, dass die „Lost Gardens of Heligan“ dank seines Engagements heute wieder ihre alte Pracht zeigen. Dafür und für sein in der Nähe gelegenes „Eden Project“ wurde Tim Smit von der Queen zum Ritter geschlagen – einer, der die Erinnerung wach und kulturelle Wurzeln am Leben hält. Dass man ihre Bedeutung nicht an der Größe erkennt, symbolisiert eine Skulptur der englischen Künstler Pete und Sue Hill am Eingang: Der „Giants Head“ aus dem Stumpf eines gefällten Baumes demonstriert, wie viel der eigentlichen Größe oft im Verborgenen liegt.

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Sie interessieren sich für die ganze Geschichte: Hier geht es zum ersten Teil der Gartenreise mit der EUROPA. Sie interessieren sich für die Gartenreisen von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten: Hier geht es zu weiteren Angeboten

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