Expedition Arktische Küsten: MS BREMEN – Blauwal vor Spitzbergen

Expedition Arktische Küsten: MS BREMEN – Blauwal vor Spitzbergen. Eine Seereise während des Arktissommers. Die Tage sind lang und warm, einer der Experten an Bord der BREMEN bezeichnet Norwegens nördlichste Inselgruppe als „Schwitzbergen“. An einem Tag, an dem sich viele Walrosse zeigen, dann ein Zwergwal vor dem Schiff auftaucht, entdeckt man plötzlich jenen charakteristischen, hoch aufsteigenden Blas, und ein neugieriger Blauwal nähert sich dem Schiff…

Datum: 13.07.2016
Tags: #expeditionen #msbremen #island #blauwal
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von Gabriele Engler (Text) und Björn Gerhards (Fotos)


Expedition Arktische Küsten: MS BREMEN – Blauwal vor Spitzbergen. Wir befinden uns auf „Entdeckerdreiklang an arktischen Küsten“. Von Spitzbergen geht es über Island nach Grönland. Wer behauptet, er gehe ins Bett wenn es dunkel wird, der schläft gar nicht. Denn die Sonne geht nicht unter. Zudem machen die Hochsommertage ihrem Namen alle Ehre. Einer der Experten an Bord der BREMEN meinte gar scherzhaft, es müsse „Schwitzbergen“ heißen.

Ein Ziel auf Spitzbergen ist die im äußersten Westen gelegene Insel Prins Karls Forland. In dem Nationalpark peilen wir einen Punkt an mit dem schönen Namen Poolepynten. Benannt wurde der nach dem Walfänger Jonas Poole, die markante Stelle gilt als möglicher Walrossrastplatz. Und tatsächlich: Sie sind da! Cirka zwei Dutzend, so schätzen wir beim Blick durchs Fernglas.

Wir entscheiden uns für eine Zodiacfahrt. So kommt man den Tieren nah genug, um sie beobachten zu können. Und hält doch den nötigen Abstand, ohne sie zu sehr zu stören. In kleinen Gruppen fahren wir mit den Zodiacs hinaus. Tiefblau sind Himmel und See, die Sonne steht hoch am Himmel und wärmt.


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Wir treiben ruhig vor dem Strand und beobachten die Tiere. Einige Walrosse gleiten ins Wasser, wohl um sich abzukühlen. Sie schwimmen so dicht an uns heran, dass wir mit Teleobjektiven nichts mehr ausrichten können. Friedlich und neugierig plantschen sie vor unseren Booten. Die anderen Walrosse „chillen“ am Strand, rosa gefärbt von der Wärme.

Reich beschenkt kehren wir an Bord der BREMEN zurück und setzen unsere Reise fort. Prins Karls Forland noch im Blick sehen wir einen Blas. Wale! Wir erkennen einen Zwerg- und einen Blauwal, die durch das sonnendurchflutete Nordmeer gleiten. Die beiden sind neugierig. Und schwimmen vor unserem Schiff hin und her. Aufreizend langsam. Der Blauwal zeigt sich in voller Länge neben der BREMEN. Er passt kaum aufs Foto. Atemlos beobachten wir das Schauspiel. Etwa 2500 solcher Blauwale soll es im Nordmeer geben. Dies ist bereits der zweite, dem wir auf unserer Reise begegnen.

Was für ein Tag! Schon die bisherigen dieser wunderbaren Expeditionsreise waren bereits rekordverdächtig schön. Zufrieden nehmen wir Kurs auf Jan Mayen.


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