FAQ für eine unvergessliche Nacht: Die Polarlicht-Saison der HANSEATIC nature
Wann steht man am besten an Deck? Wo lohnt sich der Blick nach oben? Wie viel Geduld braucht es wirklich? Wir haben die wichtigsten Fragen rund um die Aurora Borealis gesammelt und die Experten unserer Expeditionsschiffe um Antworten gebeten. Ein Wegweiser für alle, die in diesem Winter mit der HANSEATIC nature ins Polarlicht-Abenteuer starten.
11 Uhr nachts, minus zwölf Grad. Am Deck stehen schon viele Kameras bereit. Denn im Pre-Cap – dem Ausblick auf die kommenden Highlights einer Expedition – wurden die Gäste informiert, dass die Polarlichter heute von hoher Intensität sein könnten. Als sich dann die ersten Schleier zeigen, erfolgt eine Durchsage von der 24 Stunden besetzten Brücke. Und schnell füllen sich die Decks. Dick in Parkas gepackt, die Gesichter gen Nachthimmel gerichtet, ist die Erwartung der Gäste geradezu spürbar. Es kann eine unvergessliche Nacht werden.
Immer wieder faszinierend
Selbst ein Wissenschaftler, der sich beruflich mit dem Himmel beschäftigt, verliert die Begeisterung über Schauspiel am Himmel nicht. An seine erste Begegnung mit Polarlichtern über Tromsø erinnert sich Dr. Peter Habison, einer der Experten für unsere Expeditionen in den Norden genau: ein grüner Schimmer über der Eismeerkathedrale, der sich langsam zu Vorhängen und Bändern entwickelte, bevor er nach einer Viertelstunde wieder verschwand. „Jede Beobachtung erfreut mich wie beim ersten Mal.“
An Bord der HANSEATIC nature übernehmen erfahrene Expeditionsteams diese Geduldsarbeit mit: Sie behalten Himmel und Kp-Index im Blick und informieren die Gäste, sobald sich etwas regt. Dazu kommen offene Decks ohne störendes Licht, Gläserne Balkone und der nature Walk am Bug, allesamt ideale Beobachtungsplätze. Warme Parka werden zu Beginn von der Crew für die gesamte Reisezeit auch ausgegeben. Wer also in diesem Winter an Bord geht, braucht nichts mit zu bringen – außer Neugier und etwas Begeisterungsfähigkeit für eines der faszinierendsten Naturschauspiele zwischen Himmel und Erde.
Fotos: Archiv, Susanne Baade, Text: Dirk Lehmann



