Kleine Schiffe, große Abenteuer. Wie aus Familienreisen echte Expeditionen werden.

Es gibt Reisen, von denen man Fotos mit nach Hause bringt. Und es gibt Reisen, die Geschichten für ein ganzes Leben schreiben. Wenn Jugendliche in der Arktis zum ersten Mal einen Gletscher kalben hören, Papageitaucher beobachten oder mit dem Zodiac zwischen treibenden Eisschollen unterwegs sind, entstehen genau solche Momente.

Datum: 25.08.2026
Tags: #hanseaticinspiration #hanseaticnature #hanseaticspirit

Warum treiben Eisberge? Wie orientieren sich Wale? Und welche Lebewesen gibt es eigentlich noch im kalten Polarmeer? Zwischen Island, Grönland und Spitzbergen lernen junge Reisende nicht aus Büchern, sondern durch eigenes Erleben. Gemeinsam mit erfahrenen Expeditionsteams und renommierten Experten gehen die jungen Entdecker solchen und ähnlichen Fragen auf den Grund. Die Arktis – ein Klassenzimmer ohne Wände.

Forschergeist statt Ferienprogramm

Speziell für 10- bis 17-Jährige wurde das Format „Junge Entdecker“ entwickelt. An Bord der Expeditionsschiffe HANSEATIC nature, HANSEATIC inspiration und HANSEATIC spirit  soll es Neugier wecken und Wissen fördern – über Ozeane, Tierwelten und Naturzusammenhänge. Das Konzept Familienreisen wird an nicht als Betreuung gedacht, sondern als gemeinsames Erleben einer Welt, die größer, wilder und faszinierender ist als ein Schulbuch.

Die Natur als Klassenzimmer

Die Arktis besitzt die seltene Fähigkeit, selbst Jugendliche sprachlos zu machen. Genau darin liegt ihre Kraft. Natur wird hier nicht erklärt, sondern erlebt. Und häufig entsteht daraus etwas, das weit über die Reise hinausreicht: Interesse an Wissenschaft, Begeisterung für Tiere oder ein neues Bewusstsein für die Verletzlichkeit unseres Planeten.

Mit maximal 230 Gästen bleiben die Expeditionsschiffe bewusst überschaubar. Das ermöglicht intensive Naturerlebnisse, spontane Anpassungen des Reiseverlaufs an Wetter und Tierbegegnungen sowie kurze Wege von der Kabine ins Abenteuer. Die Schiffe selbst sind dabei Teil der Erfahrung. Für ihr Interior diente die wohl beste Innenarchitektin der Welt als Inspiration – die Natur: warme Farbtöne, klare Linien und hochwertige Materialien greifen Landschaften und Tierwelten der Reiseregionen auf. Große Fensterfronten, offene Decks und besondere Blickachsen holen die Weite der Polarregionen direkt an Bord.

Expedition als Familienerlebnis

Aber auch die Eltern entdecken die Welt neu. Und plötzlich wird beim Abendessen über Gletscher gesprochen, über Polarfüchse oder die unterschiedlichen Walarten des Nordatlantiks. Aus Urlaub werden Gespräche. Aus Erlebnissen gemeinsame Erinnerungen. Es ist die vielleicht schönste Form des Lernens. Und wenn Jugendliche nach einer Reise nicht nur Fotos von Eisbergen mitbringen, sondern auch Geschichten über Wissenschaftler, Forscher und die ersten eigenen Expeditionserlebnisse, dann hat eine Reise etwas Besonderes erreicht. Denn die größten Entdeckungen beginnen oft mit einer einfachen Frage.


Expedition West- und Ostgrönland - Grönlands Superlative

Datum: 09.09.2026 bis 24.09.2026 | 15 Tage
Schiff : HANSEATIC spirit
Reisenummer: SPI2618
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Expedition Grönland, Neufundland und Nova Scotia - Zwischen zwei Welten aus Eis und Wäldern

Datum: 04.09.2026 bis 19.09.2026 | 15 Tage
Schiff : HANSEATIC inspiration
Reisenummer: INS2613
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Fünf Fragen an Benjamin Schröter, der an Bord der Expeditionsschiffe das Format „Junge Entdecker“ betreut.

Lieber Benjamin Schröter, was macht die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an Bord besonders?

Kinder geben unmittelbares Feedback – im besten Sinne. Wenn sie begeistert sind, zeigen sie das sofort: mit Staunen, Freude und unzähligen Fragen. Diese ungefilterte Begeisterung ist ansteckend und macht die Arbeit besonders. Gleichzeitig muss man ständig aufmerksam bleiben: Wenn etwas nicht funktioniert oder langweilig wird, merkt man das ebenso schnell. 

Wie sieht ein typischer Tag mit den Jungen Entdeckern aus?

Einen Standardtag gibt es nicht. Zu Beginn der Reise schaue ich mir an, wofür sich die Jugendlichen besonders interessieren – und passe das Programm entsprechend an. Wenn eine Aktion gut läuft, darf sie auch länger dauern als geplant. Und manchmal entstehen die besten Ideen spontan: eine zusätzliche Zodiacfahrt, ein Blick hinter die Kulissen des Schiffes oder eine besondere Tierbeobachtung.

Wie vermittelt man Themen wie Klimawandel, Eis oder Tierwelt spannend und verständlich?

Vor allem durch Erleben. Packeis erklärt sich am besten direkt zwischen den Eisschollen, Plankton unter dem Mikroskop und Klimawandel beim Blick auf einen Gletscher. Klassischer Unterricht funktioniert hier nicht. Abenteuer, Entdecken und eigenes Ausprobieren stehen im Mittelpunkt.

Welche Erlebnisse begeistern die Jugendlichen besonders?

Ganz vorne liegen Tiere und Eis, die ersten großen Eisberge, Wale neben dem Zodiac oder eine Anlandung in der arktischen Wildnis sorgen fast immer für leuchtende Augen. Alles, was Abenteuer verspricht und weit entfernt vom Alltag ist, bleibt besonders lange in Erinnerung.

Was nehmen die Jungen Entdecker langfristig von diesen Reisen mit?

Ich hoffe vor allem zwei Dinge: die Erkenntnis, wie einzigartig und schützenswert diese Regionen sind – und Erinnerungen, die sie ein Leben lang begleiten. Viele erleben Dinge, die ihre Freunde nur aus Dokumentationen kennen. Und nicht selten entstehen an Bord sogar Freundschaften, die weit über die Reise hinaus bestehen bleiben.

Kleine Schiffe, große Erlebnisse

Neugier kennt kein Alter. Wenn junge Entdecker mit erfahrenen Expeditionsteams auf Forschungsreise gehen, entstehen Momente, die bleiben. Unsere speziell entwickelten Programme für 10 bis 17 jährige wecken Forschergeist und fördern spielerisch Wissen über Ozeane, Tierwelten und die Natur – mit Sicherheit, Begeisterung und echtem Expeditionsgefühl. Wenn Kinder zu Forschern werden und Eltern zu Entdeckern, dann wird die Expedition zu einem gemeinsamen Erlebnis, das bleibt. Hier geht es zu den Reiseangeboten für Junge Entdecker.

Fotos: Archiv, Text: Dirk Lehmann

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