EUROPAs Beste 2026: Spotlight auf Thomas Dorfer, 2-Sterne-Koch aus der Wachau
20 Jahre EUROPAs Beste und ein Himmel voller Michelin-Sterne über dem Hamburger Hafen. Aus dem Landhaus Bacher in der österreichischen Wachau kommt Thomas Dorfer. Der 2-Sterne-Koch steht für eine klassische, doch leichte Hochküche, die Genuss nie kompliziert wirken lässt. In den kommenden Wochen stellen wir die Köche des Gourmet-Events vor. Heute: Thomas Dorfer!
Thomas Dorfer spricht ruhig über das Kochen, fast beiläufig. Und doch zeigt sich in jedem Satz, mit welcher Leidenschaft er seinen Beruf ausübt. Dabei versteht er seine Küche nicht als Bühne für Effekte, auf der jeder Teller vor allem „instagrammable“ sein muss. Vielmehr geht es ihm um etwas, das mit den Jahren gewachsen ist: Gelassenheit, Klarheit und die Freude am Genuss. „Was zum Schluss eigentlich übrig bleibt“, so Dorfer im Gespräch, „ist eigentlich nurmehr – gutes Essen.“
Klassische Hochküche, modern präsentiert
Im Alter von 15 Jahren beginnt Thomas Dorfer seine klassische Kochlehre, später prägen ihn Stationen bei großen Namen wie Roland Jöri oder Claus-Peter Lumpp. Heute führt er gemeinsam mit seiner Frau das traditionsreiche Landhaus Bacher in dritter Generation. Dessen viel gelobte Küche wurde geprägt von Lisl Wagner-Bacher, die heute immer noch für Fernsehsendungen kocht. Thomas Dorfers Karriere im Überblick:
- Frühe Jahre: Klassische Kochausbildung in Österreich.
- Prägende Jahre in der Kaiser Stub'n in Sydney, im Jöhris Talvo in St. Moritz und im Bareiss in Baiersbronn.
- Seit 2002 kocht Dorfer im Landhaus Bacher, seit mehr als zwanzig Jahren ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen.
Wir haben schon an Küchen-Events auf Donau-Dampfern teilgenommen. EUROPAs Beste wird meine Premiere auf einem Hochseeschiff. Auch deshalb freue ich mich unglaublich über die Einladung.
EUROPAs Beste lebt von Leidenschaft, Professionalität und Qualität. Thomas Dorfer bringt viel davon mit. Saucen spielen eine zentrale Rolle, handwerkliche Präzision und österreichische Produkte. Gleichzeitig wirkt seine Küche offen, leicht und zeitgemäß. Französische Inspirationen treffen auf regionale Zutaten aus der Wachau, mediterrane Einflüsse auf österreichische DNA. Kein Trend bestimmt die Richtung – vielmehr das, was ihn und seine Gäste begeistert. Eine Haltung, die perfekt passt zur EUROPA – dem Schiff für alle, die gutes Essen lieben.
3 Fragen an…
Thomas Dorfer, 2 Sterne, Landhaus Bacher
Auf welchen #EUROPAsBesteMoment mit Genüssen aus dem Landhaus Bacher dürfen sich die Gäste freuen?
Wir werden uns mit regionalem Gemüse beschäftigen. Im August gibt es wunderbare Paradeiser und viele leichte, sommerliche Produkte. Das passt perfekt zu einem Abend an Bord.
Welchen Stellenwert hat das Event für Sie?
Viele Kollegen kenne ich seit Jahren, manche sind enge Freunde. Da dabei zu sein, ist wirklich etwas Besonderes. Ich habe mich unglaublich gefreut über die Einladung.
Im Sommer steuert die EUROPA einige kulinarischen Hotspots im Mittelmeer an. Ihre Empfehlung für unsere Gäste?
Mich verbindet eine langjährige Freundschaft mit Dieter Koschina, dem Küchenchef der Vila Joya. Wenn ich an Urlaub denke, dann an Portugal. Und an Chicken Piri-Piri irgendwo an der Algarve: ein wunderbar einfaches Essen – das scharf gewürzte, frisch gegrillte Hähnchen, Tomatensalat, Pommes, ein eiskaltes Bier dazu – und alle sind glücklich.
Kommen Sie an Bord – wenn unsere EUROPA wieder Portugal besucht, sie macht sogar in Portimao an der Algarve fest auf dieser Reise von Hamburg nach Palma de Mallorca.
Unsere EUROPA nimmt Kurs auf 23 Sterne
Mit der außergewöhnlichen Anzahl von 23 Michelin-Sternen wird das 20. Jubiläum von EUROPAs Beste in diesem Jahr die Gäste begeistern. Ein Konzept, das es in dieser Form weltweit nur einmal gibt – getragen von Persönlichkeiten, die ihre unverwechselbare Handschrift einbringen und an diesem Abend Teil eines größeren Ganzen werden. Dabei steht das Event sinnbildlich für die Kulinarik an Bord: die EUROPA als das Gourmet-Schiff auf den Weltmeeren.
Hier geht es zur Kurzreise mit dem Gourmetfestival EUROPAs Beste 2026.
Fotos: Günter Standl, Archiv, Text: Redaktion
