City-Guide: 10 Tipps für 2 perfekte Tage in… HONGKONG

Datum: 22.01.2017
Tags: #europa2 #cityguide

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Sunset Over Victoria Harbor, Hong Kong
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Hongkong Hong Kong

Hongkong – eine der dichtbesiedelsten Städte der Welt und nach wie vor eine der spannendsten Metropolen Asiens. Hier vermengen sich verschiedene Lebensstile zu einer einzigartigen Gesellschaftsordnung, in der es ein verblüffend friedliches Nebeneinander der Extreme gibt, von der Einfachheit fernöstlicher Duldsamkeit bis hin zum allzeit präsenten Reichtum einer jungen, hedonistischen Generation. In unserem City Guide, der in Zusammenarbeit mit „Discover Hong Kong“ entstanden ist, zeigen wir einige Facetten dieser urbanen Insel-Megapolis, etwa das aussichtsreich gelegene First Class-Hotel „Four Seasons“ (2), den Kunst- und Kulinarik-Hotspot „Duddell’s“ (3) oder den die gesamte Urbanisation überblickenden „Big Buddha“ (8). Viel Spaß in Hongkong!

+++ÜBERNACHTEN+++

1. Am südlichsten Zipfel von Kowloon blickt das älteste Hotel Hongkongs über den Victoria Harbor und die Skyline. 1928 gebaut, zählt das Peninsula noch immer zu den besten Häusern der Stadt und macht schon die Ankunft zum Auftritt: Eine ganze Flotte peninsula-grün lackierter Rolls Royces steht bereit, um die Gäste zum Hotel zu chauffieren oder mitzunehmen auf eine Stadtrundfahrt. Tatsächlich aber liegen viele Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten in Laufweite der „Grande Dame des fernen Ostens“. Und für exzellente Drinks und gutes Essen muss man nicht einmal das Hotel verlassen. Das ausgezeichnete kantonesische Restaurant Spring Moon zählt zu den besten der Stadt, die Dim Sum sind großartig. In der 28. Etage warten das von Philippe Stark designte und ebenfalls mit Michelin-Sternen gekrönte Restaurant Felix, sowie diverse Bars. Sie bieten nicht nur hervorragende Weine und Cocktails, sondern auch einen fantastischen Blick.

2. Traumhaft ist die Lage auf Hongkong Island, großartig der Blick auf den Hafen: Das Four Seasons eignet sich perfekt als stilvolles Basislager für einen Hongkong-Aufenthalt. Für kulinarische Höhenflüge sorgt Chan Yan Tak, der erste chinesische Koch, der bereits mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Im Lung King Heen begeistert sein Team mit exquisiter kantonesischer Küche. Aber auch die europäisch-französische Küche im Caprice wurde ausgezeichnet. Das wahre Highlight des Hauses ist allerdings der 5-Sterne Wellness-Bereich, der in ganz Asien seinesgleichen sucht. Im großzügigen Infinity-Pool auf dem Dach des Hotels zieht man seine Bahnen mit Blick auf die Skyline. Auch aus den 17 Behandlungsräumen genießt man spektakuläre Aussichten. Unbedingt probieren: Die „Four Seasons Fusions“ – der Mix aus Massagen und heißen Steinen sorgt für ultimative Entspannung.+++

+++ESSEN+++

3. Wie heißt es doch so schön? Das Auge isst mit. Das Duddell’s im Herzen Hongkongs hat dieses Mantra verinnerlicht. Und so sitzt man in dem chinesischen Restaurant als wäre man bei einem befreundeten Kunstsammler zu Gast. Die Atmosphäre ist kosmopolitisch. Die Möbel sind Designobjekte. Und die Wände zieren ausgewählte Kunstwerke. Die  gesamte Location erstreckt sich über zwei Etagen.  Der obere Salon eignet sich perfekt für einen ausgiebigen Brunch oder einen Cocktail nach dem Dinner. Von hier aus gelangen Sie auch auf die großzügige Garten-Terrasse, eine tropisch-grüne Oase inmitten der Metropole. Wer lieber in kleiner Runde bleiben möchte, kann in einem der drei Speisezimmer dinieren. Das Konzept überzeugt auch die Tester des Guide Michelin. Ihr Urteil: „Hier bei Duddell’s treffen Kunst, Kultur und Küche auf zwei hellen, stylischen Etagen aufeinander.“ Zwei Sterne.

4. Dass Haute Cuisine nicht teuer sein muss, beweist Tim Ho Wan. Auch wenn das Ambiente eher an einen Straßenimbiss erinnert als an ein First Class Restaurant, ziert ein goldener Michelin-Stern das Etablissement in Mongkok. Die Spezialität des Hauses? Dim Sum. Früher verwöhnte Inhaber Mak Kwai Pui im Four Seasons mit seiner Kochkunst, heute zaubert er seine gedämpften Köstlichkeiten in einer Straßenküche – und liebt die Herausforderung, täglich vor großem Publikum bestehen zu müssen. Eine Portion gefüllte Teigtaschen mit Garnelen kostet etwa zwei Euro. Mittlerweile gibt es Tim Ho Wan in ganz Asien, sogar in Australien und New York betreibt der geschäftstüchtige Koch inzwischen Filialen. Trotz des Erfolges sind Qualität und Preise stabil geblieben. Bringen Sie viel Geduld mit. Die Warteschlangen sind sehr lang, einen Tisch zu reservieren ist nicht möglich. +++

+++AUSGEHEN+++

5. Auf dem Dach eines Hochhauses zu stehen und mit einem gepflegten Cocktail in der Hand über die glitzernden Lichter der Skyline zu blicken, das hat schon was. Vor allem, wenn die Skyline so spektakulär ist wie diese. Die Sevva-Bar thront auf dem Dach des Prince-Buildings und lockt mit 360 Grad-Ausblicken auf die Metropole. Perfekt, um das abendliche Multimediaspektakel „Symphony of Lights“ zu bestaunen, das rund 40 Wolkenkratzer auf beiden Seiten des Hafens in ein Meer aus Licht und Farben taucht. Machen Sie es sich auf einem der Lounge-Sofas bequem und genießen Sie die Show. Übrigens „Sex and the City“-Barkeeper Joseph Boroski hat einen Großteil der Cocktails kreiert, die hier serviert werden.


 

6. Es gibt Cocktailbars, und es gibt das Quinary. Gedämpftes Licht, opulente Ledermöbel und sanfte Farben sorgen für einen urbanen Style, der modern und traditionell gleichermaßen anmutet. Es ist das Reich von Antonio Lai. Der Chef-Barkeeper mixt nicht einfach Cocktails, sondern er zaubert Geschmackserlebnisse, die alle fünf Sinne berühren. Deshalb hat Antonio seine Bar auch „Quinary“ genannt, was so viel wie „aus 5 bestehend“ bedeutet. Genau wie der anspruchsvollste Sternekoch verwendet er nur die besten Zutaten und ist mindestens genau so akribisch bei der Zubereitung. Sein Signature-Drink ist der Earl Grey Caviar Martini, den man unbedingt probieren sollte. Antonio ist streng darauf bedacht, dass seine Karte stets innovativ ist und fördert junge Talente und ihre Ideen. Machen Sie sich auf ein Geschmackserlebnis gefasst.+++

+++ERLEBEN+++

7. Der Hafen ist Hongkongs Seele, er hat die Stadt zur Handelsmetropole gemacht und zählt heute noch zu den 20 größten Häfen der Welt. Doch hat sich in jüngster Zeit viel geändert – die Metropolen Chinas haben ein weitaus größeren Warenumschlag, und deshalb sieht man im Hafen von Hongkong immer mehr historische Schiffe. Sowohl auf den Dschunken mit ihren typisch roten Segeln werden Hafen-Rundfahrten durch den Victoria Harbour angeboten, als auch auf einigen der ausgemusterten, charakteristisch grün-weißen Star Ferrys. Recht neu – und eine verblüffend abwechslungsreiche Art, die Stadt kennen zu lernen – sind die „selfguided“ Radtouren von Discover Hongkong. Man erhält eine detaillierte Wegbeschreibung und erkundet die Stadt auf perfekten Routen wie der über den Nam Sang Wai.

8. Hongkong bietet diverse großartige Aussichtspunkte für den Blick auf die Stadt. Einer ist der „Hausberg“ The Peak. Den mit 552 Metern höchsten Punkt auf Hongkong-Island erreicht man mit der Peak Tram, einer historischen Standseilbahn. Schon die Fahrt ist ein aussichtsreiches Abenteuer, wenn der Zug zwischen Skyscrapern gen Himmel rumpelt. Etwas anstrengender ist die Erkundung des zweithöchsten Berges der Stadt: Auf den 520 Meter messenden Lantau Peak kommt man zwar per Sessellift. Doch den letzten Anstieg, hinauf zum Tian Tan Buddha, geht es nur zu Fuß. Die in Hongkong nur „Big Buddha“ genannte Bronze-Statue ist 34 Meter hoch – 268 Stufen muss der Besucher erklimmen, bis er schließlich ihr zu Füßen steht.+++

+++CAFÉS+++

9. Ganze 155 Jahre lang stand Hongkong unter britischer Herrschaft. Erst seit 1997 gehört die Stadt wieder zu China. Zwanzig Jahre später sind die Spuren der Kolonialzeit noch immer sichtbar – und auch Teil des historischen Erbes, das in Hongkong gepflegt wird. An einem kann man täglich teilnehmen: am in ganz Hongkong herrlich dekadent zelebrierten Afternoon-Tea, inklusive winzigen Sandwiches, köstlichen Scones und kunstvoller Pâtisserie. Einer der besten Orte für den klassischen British High Tea ist die Lobby Lounge des Hotels Inter Continental. Durch die großen Fensterfronten haben Sie einen traumhaften Blick über den Hafen, während im Hintergrund sanfte Pianoklänge ertönen. Unbedingt reservieren! Es lohnt sich vorab einen Blick auf die Website des Hotels zu werfen, denn es gibt immer wieder besondere High Tea-Variationen, die nur für wenige Wochen auf der Karte stehen.

10. Hongkong ist für viele vor allem eins: Shopping. Nach wie vor ist die Metropole einer der wichtigsten Handelsplätze zwischen asiatischer und westlicher Welt. Diverse Einkaufsviertel – wie der berühmte Ladies‘ Market – und Malls buhlen um Besucher, vor allem um deren Geld. Hier einige der wichtigsten Malls: Mehrere, über die Stadt verteilte Design Gallerys bieten vor allem Mode, Schmuck und High Tech. Im Einkaufszentrum Fashion Walk findet man die Styles japanischer und europäischer Labels. APM lockt mit dem Abenteuer des Midnight-Shoppings. Und in der sich über mehrere Etagen eines Hochhauskomplexes erstreckenden Cityplaza gibt es nicht nur 170 internationale Brands, sondern auch einige sehr gute, französisch inspirierte Cafés zum relaxen – etwa das neue Passion von Gérard Dubois, einem Patissier aus der Schweiz.+++

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sailboat and Hong Kong harbor

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sailboat and Hong Kong harbor
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Eher trinkbare Kunstwerke sind die Cocktails im Quinary (6), beste Zutaten, perfekt zubereitet. Den Victoria Harbour der Stadt lernt man per Hafenrundfahrt (7) kennen, am besten tagsüber. Zur Shopping-Tour (10) durch eine der vielen Malls oder über einen der Markets kann man 24 Stunden am Tag aufbrechen. Oder man wählt den Abend für eine Fahrt mit der Peak-Bahn auf den höchsten Berg der Stadt (8). Das traditionsreiche Peninsula (1) eignet sich perfekt als Ruhepol im nie endenwollenden Gewusel Hongkongs.

Fotos: Archiv (4), Hong Kong Tourism Board (2), Duddells (1), Quinary (1), The Peninsula (1)


Hongkong erleben mit der EUROPA 2

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