Mit MS EUROPA von Travemünde nach Kiel

Abenteuer Norwegen

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Tiefblaue Fjorde, das satte Grün von sanften Berghängen und rot leuchtende Holzhäuser sind an Norwegens spektakulären Küsten die Kulisse für erlebnisreiche Tage. Kreuzen Sie mit der EUROPA auf den atemberaubenden Meeresarmen, spazieren Sie durch gemütliche Städte wie Alesund und Trondheim, und lernen Sie die naturverbundene Lebensart auf den Lofoten kennen. Grandiose Eindrücke einer Reise, die am Nordkap von fast grenzenlosen Aussichten über das Eismeer gekrönt werden.


von Travemünde nach Kiel

Reisezeitraum:vom 19.06.2016 bis 07.07.2016 (18 Tage)
Ihr Schiff: MS EUROPA
Reisenummer: EUR1613

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Höhepunkte Ihrer Reise

  • UNESCO-Weltkulturerbe: Bergens Hanseviertel Bryggen*
  • UNESCO-Weltnaturerbe: Naeröyfjord*, Geirangerfjord
  • Norwegen pur – von Oslo bis zum Nordkap*
  • Lofoten und Vesteralen – Inseln im Nordmeer
  • Virtuose Konzerte mit den Preisträgern des ARD-Musikwettbewerbes & Friends
  • Neue Häfen: Andenes/Vesteralen/Norwegen, Stokmarknes/Vesteralen/Norwegen

Reiseverlauf

So, 19.06.2016

Individuelle Anreise
Travemünde, 18.00 Uhr Abfahrt

Travemünde
Planen Sie Ihre Anreise schon früher, und erleben Sie Hamburg individuell*.

Mo, 20.06.2016

Skagen/Dänemark, 12.00 Uhr – 18.00 Uhr

Skagen/Dänemark
Ein frisches Fischbrötchen im Hafen oder ein Abstecher zu den herrlichen Sandstränden? Lernen Sie Dänemarks nördlichste Stadt bei individuellen Erkundungen kennen.

Di, 21.06.2016

Oslo/Norwegen, 7.00 Uhr – 18.00 Uhr

Oslo/Norwegen
Zwar zählt Oslo zu Europas kleinsten Hauptstädten, reich an Sehenswürdigkeiten ist es dennoch: Im Vigeland-Park bilden rund 200 Skulpturen das Lebenswerk des Bildhauers ab, im Rathaus wird alljährlich der Nobelpreis verliehen und auf dem Holmenkollen messen sich im Winter die Skispringer. Schöne Impressionen sammeln Sie auch bei einer Radtour* zur Museumsinsel Bygdöy und entlang des Oslofjords.

Mi, 22.06.2016

Farsund, 9.00 Uhr – 13.00 Uhr

Farsund/Norwegen
Beim Bummel durch den beschaulichen Ort können Sie in den nostalgisch verzierten Villenfassaden und Backsteingebäuden ein kleines Stückchen Schweiz entdecken.

Do, 23.06.2016

Flam/Aurlandsfjord, 7.00 Uhr – 13.00 Uhr
Gudvangen/Naeröyfjord, ca. 15.00 Uhr – 16.00 Uhr

Flam/Aurlandsfjord/Norwegen
Hohe Berge und tosende Wasserfälle: Bei einer Fahrt* mit der berühmten Flambahn bis nach Vatnahalsen bieten sich großartige Panoramen auf die norwegische Natur. Hinab können Sie durch das idyllische Flamtal wandern. Eine Fjordentdeckung mit Boot und Bus* führt Sie auf den schönen Aurlandsfjord und den spektakulären Naeröyfjord. Oder verlassen Sie die EUROPA für einen eindrucksvollen Überlandausflug* durch das Fjordland bis nach Gudvangen.

Fr, 24.06.2016

Alesund, 7.00 Uhr – 15.00 Uhr

Alesund/Norwegen
Die Stadt ist bekannt für ihre Jugendstilarchitektur und malerische Wanderstrecken, die Sie in die Sunnmore-Alpen führen. Ebenfalls ein Abenteuer wert ist eine rasante RIB-Bootsfahrt* entlang der Küste.

Sa, 25.06.2016

Trondheim, 8.00 Uhr – 14.00 Uhr

Trondheim/Norwegen
Das lebhafte Trondheim ist für Norwegens Monarchie ein wichtiger Ort: Im Nidarosdom finden bis heute alle königlichen Krönungszeremonien statt. Musikalisch geht es im Ringve-Museum* zu – mit Instrumenten aus allen Epochen und Regionen dieser Erde.

So, 26.06.2016

Leknes/Lofoten, 11.00 Uhr – 18.00 Uhr

Leknes/Lofoten/Norwegen
Schroffe Berge, rote Holzhäuschen und Trockengestelle für den Stockfisch: Erliegen Sie dem Charme der Lofoten. Eines der am besten erhaltenen Dörfer ist das idyllische Nusfjord*. Oder durchwandern* Sie das Tjørndal mit wundervollen Ausblicken über die Fjorde.

Mo, 27.06.2016

Kreuzen am Nordkap ca., 18.30 Uhr – 19.00 Uhr
Skarsvag, 20.00 Uhr Ankunft

Skarsvag/Norwegen
Kreuzen Sie vor einem der Sehnsuchtsziele dieser Erde, bevor Sie die letzten Schritte zum Aussichtspunkt antreten: Auf dem Plateau des Nordkaps* haben Sie bei gutem Wetter einen fantastischen Blick über das Eismeer.

Di, 28.06.2016

Skarsvag, 1.00 Uhr Abfahrt
Hammerfest, 7.00 Uhr – 14.00 Uhr
Tromsø, 23.00 Uhr Ankunft

Hammerfest/Norwegen
Ein wunderbarer Blick auf Europas nördlichste Stadt erwartet Sie am Aussichtspunkt Salen. Auch die Meridiansäule aus dem Jahr 1856 ist einen Besuch wert, und im Eisbärenclub am Hafen können Sie Mitglied auf Lebenszeit werden.

Mi, 29.06.2016

Tromsø, 23.00 Uhr Abfahrt

Tromsø/Norwegen
Ob Amundsen, Nansen oder Barents – wer zum Polarkreis aufbrach, kam am Tor zum Eismeer vorbei. Im Polarmuseum* wird das Andenken an die Expeditionen lebendig gehalten. Treue Begleiter waren schon damals oft die Huskies – lernen Sie bei einem Ausflug* die Schlittenhunde kennen, und informieren Sie sich über das Finnmarksrennen.

Do, 30.06.2016

Andenes/Vesteralen, 8.00 Uhr – 14.00 Uhr

Andenes/Vesteralen/Norwegen
Lernen Sie bei Ihrem individuellen Landgang mehr über die Geheimnisse des Hohen Nordens: Das Nordlichtzentrum beleuchtet das Phänomen Aurora Borealis und im Walzentrum stellen Forscher ihre Erkenntnisse vor.

Fr, 01.07.2016

Stokmarknes, 7.00 Uhr – 17.00 Uhr

Stokmarknes/Vesteralen/Norwegen
Im Kielwasser der traditionellen Hurtigruten erreicht die EUROPA den Geburtsort der Postschiffflotte. Erkunden Sie die ausgemusterte MS Finnmarken oder genießen Sie vom Berg Storheia die Aussicht über die weit verstreute Inselgruppe.

Sa, 02.07.2016

Reine/Lofoten, 7.00 Uhr – 13.00 Uhr
Kreuzen um Vikingen ca. 19.00 Uhr – 20.00 Uhr

Reine/Lofoten/Norwegen
Grün bewachsene Berghänge spiegeln sich in der tiefblauen Bucht und bilden die pittoreske Kulisse zu den bunten kleinen Häuschen und Segelbooten im Hafen. Entdecken Sie diese nordische Perle auf eigene Faust.

So, 03.07.2016

Rörvik, 7.00 Uhr – 12.00 Uhr

Rörvik/Norwegen
Der kleine Ort mit rund 2.600 Einwohnern ist für seinen Fischfang bekannt. Sie interessieren sich mehr für die Geschichte der Region? Dann statten Sie dem Küstenmuseum einen individuellen Besuch ab.

Mo, 04.07.2016

Hellesylt/Sunnylvenfjord, 9.00 Uhr – 12.00 Uhr
Geiranger/Geirangerfjord, 14.00 Uhr – 18.00 Uhr

 

Hellesylt/Sunnylvenfjord/Norwegen
Vom ehemaligen Wikingerhafen geht es durch malerische Fjorde und mit dem Rauschen der Wasserfälle bis nach Geiranger*.

Geiranger/Geirangerfjord/Norwegen
Vorbei an donnernden Wasserfällen gleitet die EUROPA durch Norwegens berühmtesten Fjord. An Land warten Berge und Gletscher und der weite Blick vom 1.500 m hohen Dalsnibba*. Mit dem Kajak* durch den Geiranger­fjord zu paddeln – ein ebenso unvergessliches Erlebnis.

Di, 05.07.2016

Bergen, 8.00 Uhr – 18.00 Uhr

Bergen/Norwegen
Das „alte Herz“ der Hansestadt schlägt nur wenige Schritte vom Hafenbecken entfernt: In den historischen Kontorhäusern von Bryggen* locken heute kleine Boutiquen mit originellen Souvenirs. Einen letzten schwärmerischen Blick auf Norwegens Landschaften können Sie von einem der sieben Hausberge, dem Fløyen*, werfen.

Mi, 06.07.2016

Entspannung auf See

Do, 07.07.2016

Kiel, 7.00 Uhr Ankunft
Individuelle Abreise

Kiel
Der Norden hat noch viel zu bieten: Besuchen Sie zum Beispiel Hamburg*.

* Die Landaktivitäten sind nicht im Reisepreis enthalten und in Planung. Änderungen vorbehalten.

= auf Reede

VERLÄNGERUNG – HAMBURG INDIVIDUELL

VOR IHRER REISE
Sa 18.6. – So 19.6.2016 – Einschiffung in Travemünde

NACH IHRER REISE
Do 7.7. – Fr 8.7.2016 – Ausschiffung in Kiel

1. Tag

Individuelle Anreise (vor der Kreuzfahrt) bzw. Transfer von Kiel (im Anschluss an die Kreuzfahrt) nach Hamburg ins Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten. Bei Shopping oder Sightseeing können Sie einige herrliche Stunden in der Hansestadt verbringen. Eine Übernachtung.

2. Tag

Frühstück im Hotel. Genießen Sie einen entspannten Spaziergang an Alster oder Elbe. Stöbern Sie in den Boutiquen der großen Designer, oder nutzen Sie das vielfältige kulturelle Angebot. Individuelle Abreise bzw. Transfer nach Travemünde zur Einschiffung auf die EUROPA.


Änderungen vorbehalten.
*  Aufpreis zum ausgeschriebenen An- bzw. Abreisepaket.
** Bei nicht erreichter Mindestteilnehmerzahl erfolgt die Absage spätestens vier Wochen vor Reisebeginn.

Feinste Kammermusik zwischen Fjorden und Schären

Begrüßen Sie mit uns die namhaften Solisten und Preisträger des ARD-Musikwettbewerbes an Bord. Als Moderator gibt der vielfach ausgezeichnete Operndirigent, Solist und Kammermusiker Christoph Poppen mit folgenden Gästen den Kurs vor:

Niek Baar, Violine, 2014 Preisträger beim renommierten Bach-Wettbewerb. Andrei Bielow, Violine, Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs. Aurélien Pascal, Violoncello, 2014 Sieger des Emanuel-Feuermann- Preis. Ben Kim, Klavier, ARD-Musikpreisträger. Jonathan Weigle, Violoncello. Andreas Donat, Klavier. Kirill Troussov, Violine. Roeland Gehlen, Violine. Sophia Reuter, Viola. Alexandra Troussova, Klavier. Sonia Achkar, Pianistin.

Christoph Poppen, Dirigent und Geiger

Dirigent, Solist, Kammermusiker und Pädagoge: Christoph Poppen hat sich in der inter­natio­nalen Musikwelt auf vielfältige Weise einen Namen gemacht und zahlreiche Aus­zeich­nungen errungen. Der 1956 geborene Künstler macht vor allem durch seinen kreative Gestaltungskraft und das breit gefächerte Engagement für neue Musik auf sich aufmerksam. Als künstlerischer Leiter steht er für sensible Programmatik und innovative Ideen, als Solist und Dirigent für die überzeugende Vermittlung musikalischer Visionen.

Christoph Poppen war elf Jahre lang Dirigent und künstlerischer Leiter des Münche­ner Kammerorchesters. Seine unver­wechselbare Programmatik findet inter­national Beachtung. Im August 2006 hat Christoph Poppen als Chefdirigent und Musikdirektor das Radio-Sinfonieorchester Saarbrücken übernommen. Höhepunkte der ersten Saison sind ein Open-Air-Konzert mit Pianistin Hélène Grimaud auf der Insel Mainau sowie ein Mendelssohn-Gesamtzyklus.

Als Solist ist Christoph Poppen Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Violinwettbewerbe. 1978 gründete er das Cherubini Quartett, mit dem er als Primarius 1981 den Grand Prix beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Evian/Frank­reich gewann. Es folgten Konzerte auf fast allen bedeutenden Podien der Welt sowie zahl­reiche CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.

Jonathan Weigle, Violoncello

Jonathan Weigle wurde in eine Berliner Musikerfamilie geboren und spielt seit seinem fünften Lebensjahr Violoncello. Nach Studien bei Prof. Josef Schwab und Prof. Troels Svane an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin schloss er 2014 seinen Master mit Auszeichnung ab. Wesentlich prägte ihn zudem das Studium mit seinem Klaviertrio bei Prof. Ralf Gothoni an der renommierten "Escuela Superior de Música Reina Sofía" in Madrid 2011/2012. Künstlerische Anregungen erhielt er außerdem von Steven Isserlis, Tsuyoshi Tsutsumi, Ivan Monighetti, Michael Sanderling sowie von Mitgliedern des Artemis Quartetts.

2009 erhielt Jonathan Weigle das Ferenc-Fricsay-Stipendium beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Seitdem war er als Solocellist im Frankfurter Opern- und Museumsorchester und als stellvertretender Solocellist bei Göteborgs Symfoniker tätig. Zudem spielt er regelmäßig in namhaften Orchestern wie dem Mahler Chamber Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig. Von April bis Juli 2015 war Jonathan Weigle Solocellist beim Orchestre de chambre de Paris.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker arbeitete er mit herausragenden Künstlern wie Kolja Blacher, Lars Anders Tomter, Jonathan Aner, Radovan Vlatković und dem Armida Quartett. Er trat auf zahlreichen europäischen Festivals und Akademien auf, wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Usedomer Musikfestival, Encuentro de Musica y Academia de Santander, Thy Chamber Music Festival und der SommerMusikAkademie Schloss Hundisburg, wo er 2014 als Solist das Doppelkonzert von Johannes Brahms spielte. Solistisch konzertierte Jonathan Weigle außerdem mit der cappella academica Berlin, der Jungen Philharmonie Brandenburg und dem Echo Ensemble für Neue Musik.

Jonathan Weigle ist mehrfacher Preisträger, u.a. des Hanns-Eisler-Preises für Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik 2013 sowie im Duo beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2010. Als Orchester- und Kammermusiker trat er bereits in fast allen Ländern Europas, China, im Nahen Osten, in Brasilien und Argentinien auf. Neben dem klassischen Repertoire widmet er sich intensiv moderner und zeitgenössischer Musik sowie dem Tango.

Sonia Achkar, Klavier

Gepriesen für ihre feinsinnigen Interpretationen und farbenreiche Ausdruckspalette, konzertierte die Pianistin Sonia Achkar in Konzertsälen wie dem Mannheimer Rosengarten, Gewandhaus zu Leipzig, National Center for Performing Arts Beijing (China), Shanghai City Theater und Her Majesty’s Theater Perth (Australien). Als Solistin und gefragte Kammermusikpartnerin wurde sie zu Konzerten und Festivals in Europa, USA, Kanada, Australien und Asien eingeladen, darunter das Schleswig Holstein Musik Festival, Kurt Weill Fest Dessau, Schwetzinger Festspiele, Kammermusikfest der Deutschen Stiftung Musikleben, Toronto Summer Music Festival (Kanada), Thy Chamber Music Festival (Dänemark), Val Tidone Music Festival (Italien) und Festival de Música de Cámara León (Spanien). Höhepunkte der Saison 2014/15 waren eine mehrwöchige Solo Tournee durch China, sowie ein Debüt beim Bachfest Leipzig.

Die junge Steinway Künstlerin wurde bei vielen Wettbewerben ausgezeichnet, z.B. mit dem „Premio Anguissola Scotti“ in Italien sowie beim Deutschen Musikwettbewerb und war dadurch mehrfach in der „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ vertreten.

Eine Vielzahl von Stiftungen wie der Deutsche Musikrat, die Deutsche Stiftung Musikleben, die Willy Robert Pitzer-Stiftung, die Rotary International Foundation und die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützen ihre Arbeit. Zahlreiche Konzertmitschnitte von Rundfunk und Fernsehen dokumentieren ihr Schaffen (SWR, WDR, NDR, BR, Deutschlandradio Kultur, Phoenix).

Sonia Achkar studierte zunächst an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Rudolf Meister und Ok-Hi Lee, bevor sie in den USA bei Prof. Menahem Pressler ein Aufbaustudium absolvierte. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie zudem von Karl-Heinz Kämmerling, Andrzej Jasiński, Janina Fialkowska, Alain Planes und Joseph Kalichstein. Derzeit lehrt sie Klavier und Klavierkammermusik an den Musikhochschulen Leipzig und Stuttgart.

Sophia Reuter, Viola

Sophia Reuter wurde in Dresden (Deutschland) geboren. Sie kommt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie aus der u.a. der bekannte Dirigent Rolf Reuter sowie der Komponist Fritz Reuter entstammen. Ihren ersten Geigenunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren von Prof. Klaus Hertel an der Hochschule für Musik „F. Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Später studierte sie bei Prof. Peter Tietze in Berlin.

Mit 10 Jahren erhielt sie als jüngste Teilnehmerin einen Preis beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig und 1988 den 1.Preis beim Musik- Wettbewerb in Weimar. 1989 hatte sie die Gelegenheit, Yehudi Menuhin vorzuspielen, der sie einlud, an seiner Akademie in der Schweiz zu studieren. Sie studierte von 1989 bis 1993 bei Yehudi Menuhin und Alberto Lysy an der Internationalen Menuhin Musik Akademie Gstaad. Danach besuchte sie Meisterkurse bei bekannten Persönlichkeiten wie Ruggiero Ricci, Pierre Amoyal, Igor Oistrach, Corrado Romano uva. Seither trat sie in einigen der wichtigsten Musikzentren der Welt als Solistin auf. Ihre zahlreichen Tourneen führten sie unter anderem nach Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, den USA, Südamerika etc.

Sie musizierte als Geigerin und Bratschistin bei verschiedenen Kammermusikfestivals, ua. in Deutschland, der Schweiz, Spanien, Kanada, Portugal, Italien, Argentinien und dem Fernen Osten. Dabei hatte sie die Gelegenheit, mit Persönlichkeiten wie Yehudi Menuhin, Nikita Magaloff, Igor Oistrach, Jean-Pierre Rampal und Peter Lukas Graf zu konzertieren. Sophia Reuter wird regelmäßig als Solistin von Sinfonieorchestern aus Deutschland, der Schweiz und Südamerika eingeladen. In Deutschland spielte sie oft unter dem Dirigat ihres Vaters, Prof. Rolf Reuter.

Sie hat verschiedene CD-Aufnahmen als Solistin mit der Camerata Lysy an der Seite von Yehudi Menuhin und Alberto Lysy eingespielt, wie auch als Kammermusikerin (ua. bei EMS, Dinemec, Naxos, Claves, SWR und dem Bayerischen Rundfunk).

Sophia Reuter hat von 1996 bis 2000 an der Internationalen Menuhin Musik Akademie (IMMA) als Professorin unterrichtet. Gleichfalls unterrichtete sie in den Jahren 1998/99 an der Sommerakademie des Mozarteums Salzburg, sowie seit 2002 regelmäßig als Dozentin beim BJSO an der Bayerischen Orchesterakademie (Hammelburg).

Im Jahr 2001 kehrte sie nach Deutschland zurück, wo sie verschiedentlich als Solistin mit Orchester und als Kammermusikerin auftritt. Zur Vervollkommnung ihres Bratschenspiels studierte sie noch zwei Jahre in der Meisterklasse von Prof. Alfred Lipka in Berlin.

Sie spielt mit ihren Schwestern im „Reuter-Trio“, mit dem sie in Deutschland und im Ausland konzertiert. Sie ist außerdem Mitglied des Virtuosensembles Tharice Virtuosi in der Schweiz, sowie beim Streichtrio Lirico. Sie spielte als Stimmführerin der Bratschen beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg (Hamburgische Staatsoper), sowie von 2006-2013 als 1. Solobratschistin der Duisburger Philharmoniker (Deutsche Oper am Rhein) . Sie spielt regelmäßig also Solobratsche bei namhaften Orchestern wie zB dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Berlin, dem Orchester des Gran Teatre del Liceu (Barcelona) uvm.

Roeland Gehlen, Violine

Roeland Gehlen wurde in Schinnen (Niederlande) geboren. Er studierte Violine am Conservatorium in Maastricht bei Nilla Pierrou und später bei André Gertler in Brüssel. 1987 gewann er den zweiten Preis beim Internationalen Szymanowski- Wettbewerb in Brüssel, 1989 war er erster Preisträger des Nationalen Violinwettbewerbs „Oskar Back“ im Concertgebouw Amsterdam. Seitdem konzertierte er mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland.

Im September 1992 erhielt anläßlich seiner erfolgreichen Teilname beim internationalen Lipizzer- Violinwettbewerb in Gorizia (Italien) erneut einen Sonderpreis. Er setzte ab 1993 seine Ausbildung bei Professor Thomas Brandis an der Hochschule der Künste in Berlin fort. In den Jahren 1993-1997 war er Primarius des Dshamilja-Quartetts. Von 1993-96 spielte er als Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern. In den Jahren von 2000 bis 2004 war Roeland Gehlen 1.Konzertmeister der Bochumer Symphoniker, und von 2004-2014 spielte er als 1.Konzertmeister des Arnheimer Philharmonischen Orchesters (Niederlande). Zur Zeit lebt er in Berlin, wo er an der Universität der Künste lehrt. Er tritt regelmäßig als Solist in Deutschland und den Niederlanden auf, und spielt als Konzertmeister in verschiedenen Orchestern, u.a. in Eindhoven, Maastricht, Enschede, Barcelona und Berlin.

Seine zahlreichen Kammermusikauftritte führten ihn in die Musikzentren Europas, wie z.B. nach Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Niederlande und Polen, sowie nach Asien und Amerika, ua. nach Argentinien. Er hat in letzter Zeit mehrere Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk und den SWR eingespielt. Roeland Gehlen spielt auf einer Violine von Jean-Baptiste Vuillaume.