Die Seele Afrikas im Privatjet ALBERT BALLIN. Teil 1: Masai Mara – die große Wanderung

Sieben Länder Afrikas: Uganda, Kenia, Zimbabwe, Namibia, Südafrika, Botswana und die Seychellen sind die Traumziele dieser unglaublichen Reise im Privatjet ALBERT BALLIN. Wolfgang Peters berichtet über das große Naturschauspiel am Rande der Serengeti.

Datum: 30.08.2019
Tags: #privatjetalbertballin

von Wolfgang Peters (Text und Bild)

Jedes Jahr ziehen etwa eine Million Weißbartgnus den ewigen, im „König der Löwen“ vielbesungenen Kreis. Seit Erdzeiten folgen die Tiere ihrer Bestimmung, durchwandern von Nord nach Süd die komplette Serengeti. Im Juli erreichen sie, von Tansania kommend, die Masai Mara, die große Steppe entlang des Maraflusses. Sie ziehen, zusammen mit Tausenden von Zebras und Thompsons Gazellen, ihren Futterplätzen nach, welche in wenigen Wochen dann abgefressen und leer zurückbleiben.

Das größte Hindernis ist dabei der Marafluss. Er versperrt den Tieren den Weg, und sie wissen, dass im Wasser der Tod lauert – in Form der riesigen Nilkrokodile. Zögernd nähern sich die Gnus immer wieder den Steilufern, kehren um, ein ewiges Grunzen begleitet diese unglaubliche Show. Wenn sie sich endlich dazu entschließen, den Fluss zu überwinden, sammeln sie sich erst einmal, um zu trinken. Für manches Tier ist dies der Schierlingsbecher…

Ist der Bann gebrochen, und stürzt sich das erste Tier in das braune Wasser, stürmen auch alle anderen in Windeseile und mit von Panik aufgerissenen Augen in die Fluten. Zebras schwimmen in gerader Reihe, die Gnus aber hüpfen in eigenartigen Sprüngen an den Zebras vorbei, bis das tiefe Wasser auch sie zwingt, so schnell als möglich zu schwimmen. Die meisten Großtiere erreichen tatsächlich das andere Ufer. Sie haben schon so manche Überquerung hinter sich, in der Regel wandert ein Gnu siebzehnmal in seinem Leben diesen ewigen Kreis. Erleichtert erklimmen sie die steile Böschung und ziehen grunzend in endlosen Reihen weiter Richtung Norden.

Gefährdet sind die Jungtiere. Sie haben kaum Chancen gegen die mächtigen Herren des Flusses. Krokodile sind nicht eigentlich in der Lage durch ihre Bisse zu töten. Sie schnappen die kleineren oder schwächeren Tiere und zerren sie unter Wasser. Für uns Zuschauer ein grausames Spektakel, für die Krokodile Überlebenskunst. Afrika ist Leben und Sterben in einem.

Die Wanderung der Gnus zieht natürlich auch viele andere Zuschauer an. Für die Löwen ist der Tisch reich gedeckt, sie sind aus der Serengeti herübergekommen, um am großen Mahl teilzunehmen. Hyänen und Geier teilen sich die Reste. Nur die Elefanten lassen sich durch die vielen Besucher nicht aus der Ruhe bringen. Masai Mara, was ein unglaubliches Schauspiel…


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  • In diesem Beitrag wird der Privatjet während seiner Reise von Hamburg nach Australien vorgestellt.
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