City-Guide: 10 Tipps für 2 perfekte Tage in... USHUAIA

Die Antarktis-Saison hat begonnen. Ausgangspunkt für viele Reisen in die Welt der Pinguine und Robben, Forschungsstationen und Eiswüsten ist Ushuaia, die südlichste Stadt Argentiniens. Für alle, die ihre Reise hier verlängern wollen – 10 Tipps für 2 perfekte Tage in Ushuaia.

Datum: 24.11.2019
Tags: #hotels #restaurants #erlebnisse #cityguide
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Ushuaia, 60.000 Einwohner, liegt rund drei Flugstunden von Buenos Aires entfernt. Im Südhalbkugelwinter wird es hier bis zu -1 Grad kalt, im Sommer bis 14 Grad warm. Von November bis Februar herrscht in der südlichsten Stadt Argentiens große Betriebsamkeit, dann ist sie Aufbruch- und Zielhafen für viele Expeditions-Kreuzfahrten in die Antarktis. Ein Besuch in diesem Außenposten der Zivilisation lohnt sich, wie unser CITY GUIDE zeigt…


+++ÜBERNACHTEN+++

1. Straßen ohne Namen umgeben das Los Cauquenes Resort And Spa, durch dessen große Fenster der Blick auf den Beagle Kanal geht und auf die Bergkette am anderen Ufer, die gehört zu Chile. In der Dämmerung leuchten die Felsen so schön, man könnte es für einen Photoshop-Trick halten. Eine Kellnerin bietet „Fernet Argentina“ an, einen Long Drink, der im CNN-Ranking der „World’s Worst Tasting Liquors“ einen Top-Platz belegt. Doch über Geschmack lässt sich streiten. Das große Holzgebäude auf seinem Naturstein-Sockel ist sicherlich eines der schönsten Hotels am Ende der Welt.

2. Noch abgelegener liegen die roten Holzhäuser der Lodge Cumbres del Martial in den Wäldern oberhalb von Ushuaia. Schon der Transfer kommt einem wie ein kleines Abenteuer vor, eine schmale Straße windet sich durch dichtes Grün bis an den Fuß des Martial-Gletschers, an dem die aus mehreren Gebäuden bestehende Lodge liegt. Im Sonnenaufgang zeigt sich von hier oben der Beagle Kanal schön und fern. Wer zum rechten Zeitpunkt Ausschau hält, kann eines unserer Schiffe dabei beobachten, wie es den Hafen anläuft.+++

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+++ESSEN+++

3. Beagle Cuisine klingt seltsam, leicht missverständlich sogar. Doch die Gewässer hier bringen ganz eigene Genüsse hervor, und das Kalma Resto von Jorge Monopoli bringt diese auf den Teller. Das Restaurant ist in jeglicher Hinsicht eine Pretiose: 24 Tische, Kunst an den Wänden, ein junges, hochambitioniertes Team. Die Küche könnte man am ehesten mediterran-südamerikaisch nennen – mit Kürbissuppe, vegetarischem Burger, Kalma-Salat, King Crabs und Beagle Kanal-Oktopus in vielen Variationen.

4. Für einen Kurzbesuch in der Küche der Region empfiehlt sich auch das Küar Restaurant and Bar. Ein Holzhaus direkt am Wasser, schlicht aber schön eingerichtet, der Ofen bullert, und die Karte bietet solide Weine und feine Gerichte, etwa Königskrabben-Risotto oder Paella de Mariscos, vor allem mit Meeresfrüchten aus dem Beagle Kanal. Empfehlung: Die „Tabla de Mar“ bietet für zwei Personen eine schmackhafte Kurzreise durch die Fischküche des Küar.+++

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+++AUSGEHEN+++

5. Stadtspaziergang in Ushuaia. Man hat Lust auf einen Snack und einen Drink. Dafür eignet sich hervorragende die Bodegon Fuegino in der Nähe des weltberühmten Wegweisers, ein lebendiges Lokal mit frisch gezapftem Bier und soliden Weinen, mit guten Pommes Frites und Calamari Fritti, zu denen eine würzige Aioli serviert wird. Ein perfekter Ort für wunderbar bodenständige Momente.

 

 

6. Südamerikanisch-irisch. Bunt, laut und meist bis tief in die Nacht geöffnet – so präsentiert sich das Pub Dublin in Ushuaia. Besonders unter Seglern und Seefahrern ist diese eigenwillig Dependance irischer Lebensart sehr beliebt: Neben Bierfässern steht eine R2D2-Kopie mitten im Raum, das eigene Dublin-Cerveza hat eine leicht grünliche Farbe, auf der Speisekarte stehen einträchtig nebeneinander Haggis, Pizza und Cookies Dulce de Lecce.+++

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+++ERLEBEN+++

7. Land der Nomaden. Knapp 20 Kilometer von Ushuaia entfernt liegt der Eingang zum Nationalpark Tierra del Fuego, eine urwüchsige Naturlandschaft mit tief eingeschnittenen Fjorden, schroffen Bergen und gewaltigen Gletschern. Diverse Wanderwege führen durch dieses großartige Naturschutzgebiet, in dem einst das Volk der Yámana lebte: Die Ureinwohner Feuerlands waren See-Nomaden, die mit ihren Booten von Siedlung zu Siedlung zogen. Infos und Tour-Angebote bei Turismous Ushuaia.

8. Ein Zug im Nirgendwo. Ursprünglich transportierte die Bahn Lebensmittel zum 25 Kilometer von Ushuaia entfernt gelegenen Gefängnis – und das von den Inhaftierten geschlagene Holz in die Stadt. Längst aber ist die Haftanstalt geschlossen, der Tren del fin del mundo ist heute eine beliebte Touristen-Attraktion.+++

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+++CAFÉS+++.

9. Speisewagen. In der Nähe des Hafens gibt es zahllose Shops für den zollfreien Einkauf und das zauberhafte Café El Vagón, das wie ein historischer Eisenbahnwaggon eingerichtet ist: Man sitzt auf Holzbänken, es gibt sogar Haltestangen. Serviert werden feine Kuchen (sehr süße Tartes) und kleine Snacks.

10. Laden am Ende der Welt. Es ist gar nicht mehr so leicht zu sagen, was El Almacen Ramos Generales eigentlich mal war: Einst diente das heutige Café und Bistro als letzter Handelswarenposten für Seefahrer auf dem Weg in die Antarktis. Heute bekommt man hier die unbestritten besten Schokoladen-Croissants Feuerlands. +++

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Fotos: ©Los Cauquenes Ushuaia (4), Kalma Restó (1), Andrés Camacho (1), Heli Ushuaia – Scenic flights (1) , Archiv (3)

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