Großes Abenteuer mit der BREMEN: die kleine Nordwestpassage

Expedition Eismeer: von Kangerlussuaq nach Cambridge Bay. Eine dreiwöchige Eisfahrt für Reisende, die vor allem eins haben – Entdeckerlust

Datum: 25.08.2014
Tags: #eisberge #msbremen #eisbären #kanada #devonisland #kleinenordwestpassage #eisbrecher

Kleine Nordwestpassage

Man nennt sie die “kleine Nordwestpassage”. Doch die Fahrt durch die Eiswelt der Arktis Kanadas ist ein großes Abenteuer. In den vergangenen Jahren war die Expedition ohne Probleme durchzuführen. Doch wie wird die Eislage in diesem Jahr sein? Und werden die Gäste Eisbären sehen? Lesen Sie quasi live von Bord der BREMEN im PASSAGEN BLOG. Es berichten: Expeditionsleiter Arne Kertelhein und Kapitän Jörn Gottschalk

1. Bericht von Bord

Die BREMEN in Grönlands Disko-Bucht

Eisberg_Ilulissat

Eisberg-Sightseeing bei perfektem Wetter: Bei Sonnenschein und Windstille durch die Disko-Bucht (©Arne Kertelhein)

von Arne Kertelhein

Der erste Stopp dieser Reise führte uns in die Diskobucht, um dem Eisfjord von Ilulissat unsere Aufwartung zu machen. Hier drückt sich mit viel Druck und großem Getöse der Gletscher Sermeq Kujalleq ins Meer. Er gilt als einer produktivsten der Erde, und seine unglaubliche Kraft sorgt dafür, dass die Diskobucht ständig mit riesigen Eisbergen gefüllt ist. Hinzu kommt, dass die weißen Riesen an einer flachen Stelle unter Wasser hängen bleiben und nicht ins offene Meer treiben. Man nennt diesen Teil der Diskobucht deshalb auch “Friedhof der Eisberge”.

Zodiac_Ilulissat

Die Sonne scheint, es ist fast windstill. Und über den strahlend weißen Eisgiganten erstreckte sich ein blauer Himmel mit ein paar hineingesprenkelten zarten Wölkchen. Und wir begaben uns auf eine betörend schöne Fahrt durch diese beeindruckende Eisberge-Manufaktur Grönlands. 

BREMEN_Ilulissat


2. Bericht von Bord

Die BREMEN vor der größten unbewohnten Insel der Welt

Caswall Tower (Medium)

Nicht der höchste Berg auf Devon Island, aber charakteristisch: der 125 Meter hohe Caswall Tower  (©Arne Kertelhein)

von Arne Kertelhein

Am Morgen nähern wir uns der Südwestküste von Devon Island. Das Wetter ist recht typisch für die Arktis – die Wolken hängen tief und lassen nur die unteren Partien der sonst eindrucksvollen Berge erkennen. Wir biegen in die Radstock Bay ein und halten auf den markanten Caswall Tower zu. Zum ersten Mal unternehmen wir unterhalb des nur 125 Meter hohen, doch beeindruckenden Felsens eine Anlandung. Devon Island gilt als eine der größten unbewohnten Inseln der Welt, ein Ort, so unzugänglich, dass vor einigen hier Phasen einer möglichen Landung auf dem Mars geübt wurden. Doch so erdenfern wirkt Devon gar nicht auf uns. Das Gelände ist sehr übersichtlich, und wir wandern vom Strand ins flache Hinterland.

Grundmauern der Thulekultur (Medium)

Die Thule-Kultur prägte in der Arktis die Zeit von 1000 bis 1800 n. Chr.: Walknochen dienten als Baumaterial

Schon bald stehen wir vor deutlichen Steinkreisen im Gelände, klassische Überreste thulezeitlicher Inuithäuser: Ähnlich wie bei den typischen Schneeiglus wurden hier Steine und Torfsoden zu einer fensterlosen Kuppel aufgeschichtet, welche durch einen überdeckten Gang zu erreichen war. Etwas weiter finden wir erneut mehrere Grundmauern nebeneinander, aber diesmal wurden auch noch viele Walknochen wie Rippen, Schulterblätter und Schädelteile als Baumaterial verwendet. Insgesamt lassen sich hier mindestens zehn Häuser erkennen, die über Jahrhunderte von verschiedenen Inuit-Sippen bewohnt gewesen sein müssen. Einen ähnlich großen und gut erhaltenen Wohnplatz haben wir bisher an keinem anderen Platz in der Arktis gefunden.

Altes Inuithaus (Medium)

Nicht viel bleibt von einer Kultur, die vor allem nomadisch lebte: Knochen, Steine – der Rest vergeht

Nach diesem interessanten Spaziergang wollen wir die nächste Insel anlaufen. Doch auf dem Weg dahin passieren wir bereits Eisfelder. Eifrig wird durch die Ferngläser gespäht, denn wer ein wenig Arktis-Erfahrung hat, der weiß, dass dies das bevorzugte Terrain von Eisbären ist. Bald sichten wir auch das erste Tier. Leider lässt es sich von seiner Scholle ins Wasser gleiten und schwimmt davon. Nur wenige Minuten später wird der nächste Eisbär erblickt, und der Kapitän reduziert die Fahrt noch weiter. Der Bär wird neugierig und wandert auf die Eiskante zu, auf der wir ihn dann alle gut beobachten – und auch erstklassige Fotos von ihm machen können.

DSC05164 (Medium)

 


 3. Bericht von Bord

Mit Kanada-Power durch den Peel-Sound

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Eis, Eis, Eis – so weit das Auge reicht: Für die Fahrt durch den eisbedeckten Peel Sound erhält die BREMEN die Unterstützung des kanadischen Eisbrechers “Pierre Radisson” (@Arne Kertelhein)

von Arne Kertelhein (Fotos und Text)

In den letzten Wochen und Tagen haben wir immer wieder gespannt die Eiskarten betrachtet – denn während es in den vergangenen Jahren zur Enttäuschung der Gäste schon manche, nahezu eisfreie Nordwestpassagen gegeben hat, will das Eis in diesem Jahr gar nicht weichen. Der Peel Sound ist blockiert, die Franklin Strait dicht gepackt, und für unsere “Kleine Nordwestpassage” ist bei diesen Eisbedingungen ein Erreichen von Cambridge Bay völlig ausgeschlossen.

Wir haben diesmal viel viel Eis, mit allem was dazugehört: Am Morgen fahren wir durch das Nadelöhr Bellot Strait, welche auch mit vielen Eisfelder gespickt ist. Wir haben Glück und erspähen bald auch Bären auf dem Eis, eine Mutter mit ihrem halbwüchsigen Jungen. Der Kapitän hält die BREMEN für einige Minuten parallel zu den gemütlich spazierenden Tieren, sodass wir sie beobachten können. Wie die Mutter behände von Scholle zu Scholle springt, das Kleine manchmal einen Moment zögert und dann hinterher hüpft.

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Crushed Ice: Die Gäste der BREMEN sind fasziniert von der Kraft eines 15.000 PS-Schiffs (@Arne Kertelhein)

Auf der anderen Seite der Wasserstraße erwartet uns der kanadische Eisbrecher “Pierre Radisson”, der uns den Weg quer durch den Peel Sound freibricht. Ohne seine kraftvolle Unterstützung hätten wir uns durch die geschlossene Eisdecke nicht weiter bewegen können. Es ist äußerst eindrucksvoll, den Eisbrecher bei seiner Arbeit zu beobachten: Scheinbar mühelos durchbricht er mit seinen ca. 15.000 PS die Eisdecke und hinterlässt in seiner Fahrrinne nur krümeligen Eisbrei, durch den wir folgen.

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So viele Eisbären wie lange nicht: Mehr als 20 Tiere werden gesichtet und fotografiert (@Arne Kertelhein)

Bald sind wir so mitten im zugefrorenen Peel Sound und können mit den Ferngläsern rund um uns herum viele Eisbären erkennen. Vor dem Ufer der Prince of Wales Insel erstreckt sich ein Streifen offenen Wassers, so dass wir hier vor der Bucht Strzelecki Harbour ankern und mit den Zodiacs an Land gehen können. In der weiten Tundra finden sich für Pflanzenfreunde noch blühender Polarmohn, leuchtender Purpursteinbrech und ein letztes Läusekraut, während sich geologisch Interessierte über kugelrunde Geoden mit einem harten Murmelkern freuen.

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Der arktische Sommer: viel Eis und blühende Landschaften (@Arne Kertelhein)

Der Eisbrecher hat während des Landgangs gewartet und bricht uns nun den Rückweg in Richtung Bellotstrasse frei. Ein großartiger Service, für den wir den kanadischen Behörden sehr dankbar sind. Erneut sehen wir in den offenen Rinnen Unmengen von Sattelrobben. Und auf dem Eis etliche Bären – die Zählung des Tages schließt mit 20 Tieren, was sicher rekordverdächtig sein dürfte.

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Follow me: Ein Tag, den man so schnell nicht vergessen wird – was mit purer Kraft möglich ist (@Arne Kertelhein)

 


4. Bericht von Bord:

Die spektakulären Fjorde Kanadas

Berge im Sam Ford Fjord (Medium)

Wer Norwegens Felsformationen liebt, hat nun ein neues Ziel: Kanadas Sam Ford Fjord (@Arne Kertelhein)

von Arne Kertelhein (Fotos und Text)

Selten genug, dass sich vermeintliches Unglück in Glück verwandelt. Doch in diesen Tagen haben wir es erlebt. So haben wir die Gewässer der Nordwestpassage aufgrund der ungewöhnlichen Eislage einen Tag früher verlassen als geplant, und nutzen die Gelegenheit zu einer intensiven Erkundung der tiefen Fjordsysteme an der Ostküste von Baffinland. Hier ist die BREMEN noch nie gewesen, und wir befahren für uns arktisches Neuland. Anhand der Seekarten haben wir uns zwei zentral gelegene Fjorde ausgesucht, die weit ins Landesinnere hineinreichen.

Refuge Harbour 3 (Medium)

refuge Harbour 1 (Medium)

Erst hängen sie tief die Wolken über dem “Hafen des Rückzugs”, dann zeigt er sich – der Refuge Harbour (©Arne Kertelhein)

Am Freitag erreichen wir Nachmittags den Scott Inlet und biegen in die südlich gelegene Bucht Harbour of Refuge ein. Zu beiden Seiten des Schiffes hatten wir steil aufragende Felswände, deren bis zu 1000 Meter hohe Gipfel zunächst noch in den Wolken verborgen waren. Allmählich aber reißt der Himmel auf, zaghaft erreichen erste Sonnenstrahlen das Wasser, und überraschend zeigen sich hohe, oft schneebedeckte Berggipfel zwischen den Wolken. Im Harbour of Refuge selbst können wir an einem Kiesstrand an Land gehen und durch die bereits leicht herbstlich gefärbte Tundra streifen oder durch das Bachbett zu einem erhöhten Aussichtspunkt auf der Moräne wandern, von wo sich ein herrlicher Blick auf die umliegende Bergwelt mit mehreren Gletschern bietet.

Sillem Island im Scott Inlet (Medium)

Scott Inlet (Medium)

Der Zauber einer Welt wie nicht von dieser Welt: Felswände, Gletscherzungen, Wolkenfahnen (@Arne Kertelhein)

Anschließend fahren wir mit der BREMEN noch viele Meilen tiefer in das Fjordsystem hinein und bewundern die fulminante Bergwelt zu beiden Seiten des Schiffes, während die Mannschaft am Pooldeck den Bremer Freimarkt aufbaut. Erst spät abends in der Dunkelheit verlassen wir das Scott Inlet wieder und halten auf den nächsten Fjord zu.

Am Samstagmorgen sind wir bereits weit im Sam Ford Fjord angekommen und wenden nun das Schiff, um den Blick auf die spektakulären Felswände bei unserer Ausfahrt zu genießen. Tief wurden die Täler von den Gletschern ausgekerbt, vertikal ragen die Bergflanken hunderte von Metern empor und werden immer wieder von strahlend weißen Gletschern unterbrochen. An einem kleinen Sandstrand gehen wir zwischen 1500 Meter hohen Bergen an Land und können über die Moränenwälle zum etwa ein Kilometer entfernten Gletscher wandern. Dieser läuft hier in einer eisigen Zunge aus, umgeben von Schmelzwasserflüssen und sandigen Ebenen. Wir können auf den Gletscher klettern und genießen vom Eis aus einen fantastischen Blick auf die BREMEN hinter der sich zwei turmartige Felsmassive erheben.

Sam Ford Fjord (Medium)

Bei unserer Ausfahrt aus dem Fjord folgt weiter eine imposante Bergkette der nächsten und die seitlichen Gletscherzungen begleiten uns noch stundenlang. Dieser spontane Abstecher nach Baffinland hat uns um großartige Landschaftseindrücke bereichert und ein hochinteressantes und bislang wenig frequentiertes Fahrtgebiet erschlossen.

Gletscher im Sam Ford Fjord (Medium)   Gletscherwanderung (Medium)

sandstrand Tag 2 (Medium)

Strandtag in der Arktis: Ein Sonnenbad und Schuhe aus nach der Gletscherwanderung (@Arne Kertelhein)


5. Bericht von Bord

Der Schatz Grönlands – seine Steine

Grönländischer Schmuck (Medium)

Schmuck aus Grönland: Exotische Steine wie Tuttupit, Nuummit und Grönlandit (@Arne Kertelhein)

von Arne Kertelhein (Text und Fotos)

Nach unseren eisigen Tagen in den einsamen Fjorden und Wasserstraßen Kanadas, zwischen Gletschern, Eisbergen und verlassenen Stationen, hat uns nun die Zivilisation wieder. In Grönland kommen wir zuerst nach Sisimut, einer bunten und quirligen Stadt mit vielen Angeboten: Wir machen eine Wanderung entlang der Küste, besuchen lokale Museen und bekommen Einblicke in das traditionelle Kunsthandwerk.

Für Steinfreunde lohnt ein Besuch des etwas abseits gelegenen Hauses von Bjarne Ljungdahl, einem ehemaligen Geologen, der heute wohl größten Kapazität für grönländische Mineralien. In seinem Verkaufsraum herrscht bald reges Gedränge, viele Gäste sind neugierig auf seine Schmucksteine – Tuttupit, Nuummit, Grönlandit oder Unakit. Bjarne bietet die sowohl als Rohstein als auch geschliffen oder bereits zu Schmuck verarbeitet an.

Bjarnes Schatzkiste (Medium)   Grönlands Mineralien (Medium)

Die Spur der Steine: Die Gäste der BREMEN fasziniert die Vielfalt der grönländischen Geologie (©Arne Kertelhein)

Seine über Jahrzehnte zusammengetragene Mineraliensammlung lässt sich im Foyer der Technischen Hochschule bewundern, wo hunderte von glitzernden Mineralien in großen Glasvitrinen ausgestellt sind.

Weiter im Süden kommen wir nach Qarqortoq, einem fast dänisch anmutenden Örtchen – mit Fachwerkhäusern und Springbrunnen auf dem Marktplatz. Sowohl Straßenpflaster als auch einige Hausfassaden sind hier mit aus ganz in der Nähe gewonnenen Igaliko-Sandstein ausgeführt worden, welcher nicht nur einfach rot ist, sondern interessant gesprenkelt.

Walkunst (Medium)   Inuitgesichter in Stein (Medium)

Sandstein aus Igaliko (Medium)

Ort mit drei Q? In Qarqortoq habe Künstler ein Stück Landart geschaffen – aus Igaliko Sandstein (@Arne Kertelhein)

Verschiedene Künstler haben hier – initiiert von Aka Hoegh, einer der berühmtesten Künstlerinnen Grönlands – das Projekt “Stein und Mensch” geschaffen. Teilweise ragen direkt neben den Straßen die Steinformationen und Skulpturen auf. Wir sehen Widderköpfe, Wale oder abstrakte Menschendarstellungen.

Der letzte Stop während dieser Reise entlang der Küste Grönlands führt uns noch tiefer in einen Fjord hinein, bis zu einem historisch bedeutsamen Ort: In Hvalsey steht Grönlands besterhaltene Ruine aus der Wikingerzeit, eine im frühen 12. Jahrhundert aus örtlichem Granit errichtete Kirche. Eindrucksvoll trotz sie in der einsamen Landschaft der Witterung, sorgfältig wurden die Steine von erfahrenen Steinmetzen aus England bearbeitet. Und noch heute kann man durch das einzig erhaltene Gewölbefenster aus romanischer Zeit in den verblüffend blauen Himmel schauen…

Wikingerkirche (Medium)

Romanisches Fenster von 1150 (Medium)

Eine rund 1000 Jahre alte Setzarbeit: Die Wikinger-Kirche in Hvalsey wird datiert ins Jahr 1100 (©Arne Kertelhein)


6. Bericht von Bord

Ein Seetag, an den man sich noch lange erinnern wird

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Wal, da bläst er! Wenig fasziniert die Gäste an Bord eines Expeditonsschiffes mehr als die Tiere der Arktis (@Huy Vu)

von Kapitän Jörn Gottschalk (Text) und Huy Vu (Fotos)

Nachdem wir den Hafen von Sisimiut verlassen haben, ging unsere Reise an der Westküste Grönlands weiter. Eine stete Brise aus Nord unterstützte unsere Fahrt gen Süden, und die BREMEN rollte sanft in der achterlichen See. Der 2. September 2014 war ein Seetag, und wir hatten uns für den späten Nachmittag einen Ort auf See vor den Bug genommen, wo man nach unserer Erfahrung häufig Buckelwale beobachten kann. Mit ein wenig Glück, trafen wir vor dem Dinner auf mehrere Tiere, wir konnten uns für die Beobachtung der großen Meeressäuger mehr als eine Stunde Zeit nehmen, die wir entsprechend in unserer Reiseroute eingeplant hatten. Die Fotoapparate klackerten fröhlich vor sich hin, während die Buckelwale immer wieder ihre Fluke zeigten.

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Da tauchen sie: Weil er den Rücken so buckelig rund macht bevor er abtaucht, heißt er Buckelwal (©Huy Vu)

Langsam mussten wir uns auch daran gewöhnen, dass es nachts wieder dunkel wurde. Das ließ uns auf die berühmten Polarlichter hoffen. In dieser Nacht war uns das Glück hold, und kurz vor Mitternacht erfolgte eine Durchsage an die Passagiere, dass sie sich diese tanzenden Lichter am Himmel nicht entgehen lassen sollten! Auch zu dieser späten Stunde, kamen viel Gäste aufs Deck, und da wir einen Teil der Decksbeleuchtung ausgeschaltet hatten, konnte man dieses so berauschende und mystische Licht wunderbar sehen.

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Und hinter dem grünen Flirren des Polarlichts schimmert das Sternbild des Großen Wagens (@Huy Vu)

Auch ein Tag auf See, hat einfach immer wieder fantastische Momente zu bieten, die einem für immer in Erinnerung bleiben.

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Wissenschaftlich betrachtet ist die Aurora borealis ein Elektro-Meteor: Live macht einen das Polarlicht sprachlos (©Huy Vu)

 

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