MS HANSEATIC vor dem Monacogletscher

Foto: Cruise Vision


MS HANSEATIC auf Tuchfühlung mit Eisbergen. Wild, schön und eiskalt. Die Fjordlandschaft ganz im Norden von Spitzbergen ist einfach nur spektakulär. Am Ende des Liefdefjords erhebt sich eine Wand aus Eis – der Monacogletscher, norwegisch Monacobreen. Das Zodiac hat sich einen Weg durch das von Eisbrocken übersäte Meer gebahnt und passiert so nah wie möglich die fast 40 Meter hohe Abbruchkante. Die weiß-blaue Mauer ächzt und kracht unter den sommerlichen Temperaturen. Immer wieder brechen Teile ab. Der Gletscher kalbt. Dabei entstehen dann Eisberge, die sich auf ihre Reise durch das Nordpolarmeer begeben – manche groß wie ein Mehrfamilienhaus.

Seinen Namen hat die Eiszunge von Fürst Albert I. von Monaco, der das Gebiet in den Jahren 1906 und 1907 erforschte. Mit Monaco verbindet man eher Luxus, VIPs, viele Reiche auf engstem Raum, mediterrane Temperaturen. Jetzt fährt das Zodiac an einer gefrorenen Eismauer vorbei, die Kälte ist spürbar, kein Mensch weit und breit. Die eisige See glitzert. Über uns das Gekreische unzähliger Vögel. Eissturmvögel und Dreizehenmöwen – sie sind auf der Jagd. Indem sich an der Gletscherkante das Meerwasser mit dem Süßwasser des Eises vermischt, erleiden viele Fische einen so genannten osmotischen Schock und treiben für Minuten an der Wasseroberfläche. Leichte Beute für die Vögel. Wieder und wieder tauchen sie in die kalten Fluten ein. Ein unvergessliches Naturschauspiel…


Spitzbergen_Monaco_Zodiac

Spitzbergen_Monacogletscher_Hanse


Text: Bianca Klement


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