Datum: 01.04.2016
Tags: #postformatimage


MS BREMEN vor den Islas Lobos

von Gabriele Engler (Text und Fotos)


Etwa 50 Kilometer vor der Wüstenküste Perus liegt die kleine Inselgruppe Islas Lobos. Wir haben die Erlaubnis, in dem heutigen Naturschutzgebiet anzulegen. Vor allem Vögel nisten hier: Pelikane, Blaufußtölpel, Möwen, Tölpel und Guano-Kormorane.

Die letzt genannten drei Arten sind der Grund, warum hier eine gigantische, weit ins Meer hinaus ragende Pier vor sich hin rostet. Gleisanlagen verfallen, Fabrikanlagen und Gebäude. Die Islas Lobos waren im späten 19. Jahrhundert ein Zentrum des Guano-Abbaus. Tonnenweise wurde der Naturdünger aus Vogelkot hier abgetragen, verarbeitet und exportiert.

Heute wirkt die Insel wie eine bizarre Filmkulisse. Und bietet den Blick auf eine wahrlich atemberaubende Natur. Der fast weiße Boden reflektiert gnadenlos die Sonne. Es ist trocken, die Luft extrem heiß. Wir sind nahe des Äquators. Im tiefblauen Himmel stehen weiße Wölkchen, unzählige Vögel gleiten über uns dahin.

Auf den vorgelagerten Felsen sind Mähnenrobben zu Hause, und zur gegebenen Jahreszeit ziehen Wale vorbei. Von einer nahegelegenen Muschelbank zeugen die vielen Schalen am Strand. Wir verbringen einen Vormittag auf den Islas Lobos – und sind begeistert von der kargen Insel.

Dann lassen wir den seltsam aus der Zeit gefallenen Ort hinter uns – es geht weiter in Richtung Panama-Kanal.


IslasLobos_Pier
IslasLobos_Maehnenrobben

BRE1605_DE


Hier finden Sie weitere Infos zur aktuellen Expedition der MS BREMEN rund um den Panamakanal.

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