MS BREMEN – Auftaktbesuch bei den Pinguinen

Foto: Nadine Armbrust


MS BREMEN Auftaktbesuch bei den Pinguinen: „Nasse Anlandung“ – so nennt man es, wenn man beim Aussteigen aus dem Zodiac ins Wasser muss mit den Leih-Gummistiefeln, die jeder Gast einer Expeditionskreuzfahrt in die Antarktis zur Verfügung gestellt bekommt. Bei einer Anlandung der Salisbury Plain in Südgeorgien muss man immer ins Wasser. Die schwarzen Schlauchboote brausen auf das Ufer, beim Aussteigen schwingt man die Beine ins Wasser. Platsch. Es ist ein großartiges Abenteuer!

Doch es ist nur die Ouvertüre. Die Salisbury Plain im Südatlantik präsentiert sich als weite Ebene, die in mehrere Hänge übergeht. Eine Ebene, die ihren strengen Geruch über das Meer schickt, so dass man bei bestimmten Wetterbedingungen bei der Anfahrt bereits die Königspinguine riechen kann, noch bevor man sie sieht. Rund 250.000 Tiere – so offizielle Schätzungen – leben hier. Diesen Ort besuchen zu dürfen, darf man getrost als eines der großen Abenteuer einer Antarktis-Reise bezeichnen.

Als die BREMEN in der Bucht vor der Salisbury Plain Anker fallen lässt, ist es 8 Uhr morgens. Das Schiff kommt von den Falkland Inseln und wird drei Tage in Südgeorgien sein. An einem bewölkten Tag mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt geht ein leichter Swell gegen das Ufer. Einige Seebären liegen am Strand. Die Zodiacs steuern eine Außenposition an. Es ist der Auftaktbesuch der Saison 2016/2017 und auf jeden Fall eine nasse Anlandung…


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