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12/05/2016 Urban · Travel

Blog2Sea: Auftakt zur Überraschungsreise der EUROPA 2

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Blog2Sea – diverse Autoren berichten im E2MAG über ihre Reisen mit der EUROPA 2. Den Auftakt macht die Bloggerin Melanie Schillinger (ihr Reise-Blog heißt „Good Morning World“), die in Istanbul an Bord gehen wird

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Melanie Schillinger kommt aus Litzendorf, einer bayerischen Kleinstadt in der Nähe von Bamberg. Und sie nennt sich selbst „reisesüchtig“. In den vergangenen Jahren hat Melanie fünf Kontinente bereist und mehr als 30 Länder. Dabei bezaubern besonders ihre Bilder. Melanie fotografiert mit einem Twist: Man sieht fast nie ihr Gesicht auf den Fotos, sondern nur was sie sieht – und blickt mit ihr, manchmal ihren Hinterkopf noch im Anschnitt, in die Ferne.

Ihr aktuelles „Projekt“ ist eine Weltreise ohne festgelegtes Ende, ohne vorher definierten Verlauf. Und deshalb passt Melanie Schillinger perfekt zur ersten Überraschungsreise der EUROPA 2. Denn das Schiff wird am 14. Mai den Hafen von Istanbul verlassen – mit ungewissem Kurs. Nur der Zielhafen steht fest: Am 24. Mail legt das Schiff in Piräus an, der Hafenstadt Athens (daher auch die besondere Routenkarte). Bis dahin entdecken die Gäste mit der EUROPA 2 die Inselwelt des Ägäischen Meeres.

 

Dies ist meine absolute Lieblingsreise!

Kapitän Christian van Zwamen

 

Welche Eilande angelaufen werden, das entscheiden die Gäste in mehreren Abstimmungen. Das EUROPA 2-Parlament tagt im Theater. Kapitän Christian van Zwamen stellt diverse Routen vor. Zwei bis drei Optionen stehen zur Wahl. Und per Handzeichen entscheiden die anwesenden Gäste den Kurs, den das Schiff nimmt. Es wird nicht leicht, sich festzulegen, jede Option enthält Ziele, die einen besonderen Charme haben. Insgesamt rund 20 Destinationen stehen zur Wahl, etwa Santorin, Mykonos und Samos… Die Kreuzfahrt als gelebte Demokratie.

Kapitän van Zwamen nennt die Überraschungsreise im diesjährigen Angebot der EUROPA 2, „meine absolute Lieblingsreise“. Für Melanie Schillinger wird die Kreuzfahrt ein Novum in jeglicher Hinsicht. Die Autorin und Fotografin, kennt sich in der Region zwar aus, eine Schiffsreise durch die Ägais hat sie aber noch nicht gemacht. Wir freuen uns auf ihre Geschichten von unterwegs.

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Bild frei verfügbar v. Griechische Zentrale f. Fremdenverkehr, Parthenon-Tempel, Akropolis, Athen, Griechenland

E2MAG: Du arbeitest seit zwei Jahren als professionelle Reisebloggerin. Wie viele Tage im Jahr bist du unterwegs?

Melanie Schillinger: Seit Juli 2015 bin ich auf meiner großen Reise, und abgesehen von einem kurzen Zwischenstopp im Januar habe ich so gut wie keine Zeit in Deutschland verbracht. Immer unterwegs zu sein ist zwar manchmal sehr anstrengend, gibt mir aber die Möglichkeit, verschiedene Orte näher kennenzulernen. Normalerweise versuche ich eine oder zwei Wochen an einem Ort zu verbringen, um auch seine Ecken, Kanten und Besonderheiten zu entdecken. Ein Land, in das es mich immer wieder zieht, ist Bali. Zweimal war ich schon dort, einmal sogar für volle zwei Monate. Und ich möchte wieder hin. Ein wirklich magischer Ort!

Wir haben gelesen, dass du gar nicht gern fliegst. Welche Erfahrungen hast du bisher mit Schiffsreisen?

Mittlerweile habe ich meine Flugangst ganz gut im Griff, aber früher war das ein Problem. Schon bei minimalen Turbulenzen bekam ich schweißnasse Hände und ging in Gedanken mein Testament durch… Bei Seegang ist das nicht so. Auf einem Kreuzfahrtschiff war ich zwar erst einmal. Damals ging es in zehn Seetagen von Gran Canaria nach Brasilien. Doch obwohl der Ozean auch rauer war, habe ich die Überfahrt sehr genossen. Und als ich einmal kurz nach Sonnenaufgang eine Gruppe Delfine gesehen habe, die aus dem Wasser springend das Schiff begleiteten, war es komplett um mich geschehen. Seitdem habe ich mir fest vorgenommen, mindestens eine Schiffsreise jedes Jahr in meine Reisepläne mit einzubauen.

Die Leser sollen denselben Blick auf die Landschaft haben wie ich.

Melanie Schillinger

Du hast dir für deinen Blog ein besonderes Merkmal erarbeitet: Auf den Fotos von deinen Reisen sieht man dich meist von hinten. Warum?

Mit diesen Bildern möchte ich meinen Lesern einen etwas anderen Blickwinkel geben. Normale Landschaftsfotos gibt es schon so viele. Die Leser sollen das Gefühl haben, dass sie quasi durch mich hindurch eben genau diesen fantastischen Blick auf die Landschaft haben können wie ich ihn gerade auch habe. Im besten Fall gebe ich ihnen das Gefühl, am jeweiligen Ort gerade selbst zu sitzen oder zu stehen und über die Schönheit unserer Welt zu staunen.

Die Fotos zu machen, ist gar nicht so einfach. Es wäre zwar einfach, andere Personen um ein Foto zu bitten, allerdings erntete ich in der Vergangenheit immer sehr verwirrte Blicke auf den Satz „von hinten bitte…“ Deswegen bin ich dazu übergegangen, meine Fotos mit dem Selbstauslöser zu machen. Dabei entstehen oft die kuriosesten Konstrukte, wenn ich versuche die Kamera in der richtigen Position zu befestigen. Einmal brauchte ich fast 20 Minuten, um sie mithilfe des Tragegurtes an einen Baum zu binden. Der einzige verfügbare Ast war so dünn, dass ich die ganze Zeit über Angst hatte, die Kamera würde für immer in den Tiefen der glasklaren, mexikanischen Cenote verschwinden…


Alle Infos zur aktuellen Reise:

Die Gäste übernehmen das Ruder auf der Überraschungsreise. Zudem sorgt das Artistik-Festival „Artistika“ für atemberaubende Momente, wenn sechs Stars aus Zirkus und Varieté die Schwerkraft überwinden. Mit Unterstützung des Publikums entscheidet eine prominente Jury über die besten Darbietungen…

Inzwischen wurde auch der Bericht über die erste Wahl an Bord der EUROPA 2 veröffentlicht. Welche Route hat wohl den Sieg davon getragen?

Hier der Link zum Reiseblog von Melanie Schillinger: Good Morning World.

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